Stadtrat: Erst im Frühjahr senken

Die geplante See-Absenkung schwappte am Donnerstag in den Stadtrat hinein. Ratsmitglied und Stausee-Anlieger Walter Drexler (FWG) sah zur Hochzeit der Algenblüte im August die Gefahr, "dass uns der See umkippt". Der Fischbestand sei äußerst gefährdet, wenn "ein Algenteppich von 100 Hektar auf 50 Hektar Wasserfläche konzentriert wird".

Fischereiverein, Tourismusverein und Yachtclub würden die jetzige Vorgehensweise des Wasserwirtschaftsamtes als "das Schlechteste" erachten. Drexler appellierte an Bürgermeister Martin Birner eine gemeinsame Stellungnahme mit den drei Vereinen zu verfassen. Es müsse erreicht werden, dass der See erst im Frühjahr 2017 abgesenkt wird.

Dass die Revision nötig ist, sei unstrittig, so der Bürgermeister - "doch ich hätte mir auch eine längere Vorlaufzeit gewünscht". Er kündigte an, dass sich die Stadtverwaltung möglichst schon nächste Woche auf einen Termin mit Fischern, Touristikern und Segelfreunden verständigen werde, um die Positionen abzustecken - "wichtig ist, dass wir in dieser Sache mit einer Sprache sprechen". Klaus Zeiser (CSU) regte an, dass Stadtrat und Betroffene am See eine Resolution verfassen sollten, um die Absenkung zu verschieben.
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