Über 250 Teilnehmer bei BRK-Aktion - Auszeichnung für treue Spender
Fast 130 Liter Blut gegeben

Der Aufruf kam an: 254 Personen gaben bei der Blutspende-Aktion des Roten Kreuzes ihren roten Lebenssaft. Doch mussten die Teilnehmer diesmal deutlich längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

Erst kurz nach 23 Uhr war im Pfarrheim Schluss. "Es sah lange nach einer hohen Spenderzahl, sogar nach einem neuen Rekord aus", berichtete BRK-Bereitschaftsleiter Maximilian Lang. Auf die insgesamt 254 Spender, davon 34 Erstspender, könne man sehr stolz sein.

Allerdings platzte das Pfarrheim beim offiziellen Terminende gegen 20.30 Uhr noch sprichwörtlich aus allen Nähten. Extrem lange Warteschlangen zu Ärzten und Spenderliegen, aber auch ungewöhnlich lange Wartezeiten der Spender von zum Teil über zwei Stunden - das hatte das BRK nicht einmal beim damaligen Rekord mit 301 Blutspendern.

Die Gründe dafür hatten BRK-Leiter Lang und Organisator Andreas Beer schnell gefunden - 34 Erstspender mit deutlich längeren Liegezeiten als Mehrfachspender, zudem zwei Liegen weniger und ein personell geschwächtes Team des Blutspendedienstes. Angesichts der zahlreichen Aufrufe wegen leerer Blutkonservendepots hatte Bereitschaftsleiter Maximilian Lang für die letztgenannten Gründe kein Verständnis. "So vergrault man sich die Spender", war sich Lang sicher, der aber trotz allem Stolz auf die Leistung seiner eigenen Mannschaft war. 19 ehrenamtliche Helfer kümmerten sich nicht nur um das leibliche Wohl, sondern waren auch bei einigen Kreislaufproblemen gefordert.

Ehrungen

25 Blutspenden: Petra Nachtmann, Heiko Mutschka, Herbert Reiml; 10 Blutspenden: Hildegard Hauser, Tobias Köppl, Anke Schubert, Barbara Roetzer, Anna Rosskopf; 3 Blutspenden: Moritz Popelka, Alexander Muck, Birgit Achrainer.
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