Vereine gratulieren Josef Drexler zum 85. Geburtstag - Erinnerungen vom Tagebau
Zeitzeuge des Kohle-Abbaus

Josef Drexler (vorne, mit Gattin Irma) freute sich an seinem 85. Geburtstag über den Besuch der Vereinsvertreter (von links) Peter Schießl, Klaus Walbrun, Michael Bindl, Michael Gschrey, Gottfried Schießl, Georg Demleitner und Siegfried Götz. Bild: hfz

Neunburg-Hofenstetten. Die Geschichten ändern sich. Das bemerken die Vorsitzenden der Vereine, wenn sie ihre Mitglieder besuchen, um zum Geburtstag zu gratulieren und für ihre Treue danken. Zum 85. Geburtstag von Josef Drexler kamen Vertreter von VdK, Feuerwehr, Krankenpflegeverein und Gartenbauverein nach Hofenstetten.

Drexler ist bereits 69 Jahre Mitglied bei der Feuerwehr. Kommandant Klaus Walbrun, Vorsitzender und Stadtratsmitglied Peter Schießl kamen, um zu gratulieren. Vom VdK beglückwünschten Vorsitzender Georg Demleitner und Siegfried Götz. Michael Bindl vertrat den Krankenpflegeverein, Michael Gschrey und Gottfried Schießl gratulierten für den Gartenbauverein.

Wenn vor wenigen Jahren noch die Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg von den Jubilaren geschildert wurden, erzählte der rüstige "85er" spannende Geschichten von seiner Zeit als Mitarbeiter beim Braunkohleabbau. Millionen Tonnen von Kohle jährlich wurden mit Maschinen, die mehrere hundert Tonnen wogen, zum Kraftwerk befördert. Eine dieser riesigen Maschinen bediente Josef Drexler selbst lange Zeit.

Der Braunkohleabbau ist Geschichte, die alten Tagebaustätten dienen nun der Erholung. Bei Essen, Kaffee und Kuchen diskutierten die Gäste, was denn am Ausee, der ebenfalls ein Überbleibsel des Tagebaus ist, nun Vorrang haben sollte: Tourismus oder Natur? Die Meinungen dazu waren vielfältig, eine einvernehmliche Lösung war nicht zu erörtern. Spät am Abend verabschiedeten sich die Gäste bis zum nächsten runden Geburtstag von Josef Drexler.
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