Wandertag der Mittelschüler mit Geocaching bereichert - Handy als GPS-Geräte
Auf digitaler Schnitzeljagd

Lehrer Stefan Haberl führte die Mittelschüler in die Geheimnisse des Geocachings ein. Bild: muk

Digitalisierung - als Teilnehmer am Modellversuch "Digitale Schule 2020" war dieses Wort an der Mittelschule in den vergangenen Monaten bereits in aller Munde. Dass die Digitalisierung jetzt aber sogar beim Wandertag Einzug hielt, überraschte viele Schüler.

Mit ihren Lehrkräften Markus Binder, Stefan Haberl und Jonas Leutenberger hatten sich die Klassen 6c, 7M und 9c auf den Weg nach Bodenwöhr gemacht, um auf "digitale Schnitzeljagd" zu gehen. In der Fachsprache wird diese Schatzsuche als "Geocaching" bezeichnet. Ziel einer solchen Wanderung ist, einen Schatz, der aus einer Box mit Gegenständen und einem Logbuch besteht, zu finden, sich als Entdecker zu verewigen und einen Gegenstand in der Kiste durch einen eigenen zu ersetzen.

Das eigentliche Ziel und der größte Spaßfaktor lag allerdings auf dem Weg: Mit ihren Handys, als GPS-Geräte genutzt, entdeckten die Schüler immer wieder Hinweise auf den richtigen Weg, übertrugen die Koordinaten in ihr Mobiltelefon und gelangten so zum nächsten Hinweispunkt. Mit Begeisterung erklärte Stefan Haberl, dass diese Geocaches von Privatleuten betreut werden und eine eingeschworene Fangemeinde gefunden haben. Seine Begeisterung erfasste auch zahlreiche Schüler, die sich gegenseitig darin zu übertrumpfen versuchten, die neuen Koordinaten aus den Hinweisen zu errechnen. Zusammenfassend ließen sich für die Mittelschüler aus diesem Tag zwei Lehren ziehen: "Der Weg ist das Ziel" und "Ein Wandertag muss nicht langweilig sein".
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