Wettbewerb "Bunt statt blau": Neunburger Mittelschul-Künstlerinnen erhalten für ihr Plakat ...
Mit Kreativität gegen das Koma-Saufen

Die beiden Nachwuchskünstler Theresa Stengl und Magdalena Birk (von links) überzeugten mit ihrem Wettbewerbsbeitrag. Dazu gratulierten (von rechts) die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml, Hauptjuror Hans Joachim von Zieten und DAK-Regionalchefin Evelyn Spingler. Bild: hfz

Neunburg/München. Es ist ein buntes und fantasievolles Plädoyer für ein Leben ohne Alkohol: Für ihr Plakat im Wettbewerb "Bunt statt blau" der Krankenkasse DAK-Gesundheit haben Magdalena Birk und Theresa Stengl, beide Schülerinnen der Mittelschule Neunburg, den Sonderpreis für junge Künstler erhalten.

Bundesweit haben insgesamt 7000 Schüler Kunstwerke gegen das Koma-Saufen eingereicht. Der Entwurf der Neunburger Schülerinnen überzeugte die Jury - nun überreichte die Schirmherrin der Kampagne "Bunt statt blau", die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml, die Auszeichnung an die beiden 13 Jahre alten Mädchen.

"Als unsere Kunstlehrerin das Projekt ,Bunt statt blau' vorstellte, waren wir davon fasziniert, dass wir künstlerisch etwas gegen übermäßigen Alkoholkonsum beitragen können", erläuterte Magdalena Birk in einer Pressemitteilung. Ihre Freundin Theresa Stengl erklärte das Plakat: "Die blaue Welle verschluckt den Trinker in der Flasche. Der Luftballon will ihn zwar hochziehen, aber er ist zu schwer. Dagegen gelingt es dem grünen Luftballon leicht, die bunte Figur vor der Welle zu retten. Die Früchte in der Mitte stellen dar, dass man ohne Alkohol viel gesünder lebt."

Für Gottfried Prehofer, Landeschef der DAK-Gesundheit in Bayern, zeigte das Siegerplakat die unterschiedlichen Seiten des Lebens mit beziehungsweise ohne Alkohol. Er bezeichnete die jungen Künstler als "glaubwürdige Botschafter gegen das Rauschtrinken." Gesundheitsministerin und Schirmherrin Melanie Huml sah die ausdrucksstarken Bilder des Wettbewerbs als authentischen und wirksamen Appell gegen Alkoholmissbrauch.
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