"Alte 115er" sind Bundeswehr-Tradition verpflichtet - Artillerieluft geschnuppert
Von Zapfenstreich weit entfernt

Wirtschaft
Neunburg vorm Wald
10.10.2016
109
0

Knapp zehn Jahre ist der Abzug der Truppe mittlerweile her. Für die "Alten 115er" bleibt die Neunburger Soldaten-Tradition aber unvergessen.

Mit einem dreifachen "Zu-Gleich" eröffnete Vorsitzender Jochen Ullmann die Jahreshauptversammlung. Bis aus Franken reisten dazu Vereinsmitglieder an und übernachteten hier, um Neues und Altes aus artilleristischen Kreisen und über die Bundeswehr allgemein zu hören. Ein Lob ging an Schriftführer Gerhard Wünsch, der viel Freizeit zur Erstellung der "Barbara-Meldung" opfert. Ehrenamtlich informiert er damit die Mitglieder aus dem Vereinsleben und über militärische Neuigkeiten.

Im Jahresrückblick zeigte Ullmann einige wichtige Ereignisse auf. Im November 2015 trat Oberstleutnant Christian Kiesel als Bataillonskommandeur beim Beobachtungspanzerartilleriebataillon 131 in Weiden seinen Dienst an, Generalleutnant Hans-Werner Fritz (bis 2010 Kommandeur DSO in Regensburg) ging als Befehlshaber Einsatzführungskommando in den Ruhestand und eine Abordnung des Vereins beteiligte sich am Volkstrauertag in Neunburg. Im Dezember feierte der Verein seine Schutzpatronin, die heilige Barbara. Der Verein nahm Abschied von Oberstleutnant Alois Böckler, einem ehemaligen Bataillonskommandeur (Januar 1970 bis März 1974). Heuer im April fand der Rückkehrer-Appell der Panzerbrigade 12 in Amberg statt.

Im Juni schlugen dann die Herzen der Vereinsmitglieder höher, da sie beim Tag der offenen Tür des Bataillons in Weiden wieder artilleristische Luft schnuppern konnten. Das Vereinsjahr endet am 1. Dezember mit der Barbarafeier.
Weitere Beiträge zu den Themen: Jahreshauptversammlung (955)Alte 115er (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.