Berufsschul-Außenstelle hat neue Maschinenhalle erhalten
Zeit des Umräumens ist vorbei

Das Gebäude der Landmaschinenwerkstatt an der Berufsschule hat Zuwachs erhalten. Im neu angebauten linken Trakt finden jetzt die Maschinen und Gerätschaften Platz. Für Ausbildung und fachpraktischen Unterricht steht damit im übrigen Anwesen mehr Platz zur Verfügung. Bild: Mardanow
Wirtschaft
Neunburg vorm Wald
25.01.2016
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"Ursprünglich wollten wir selbst eine Scheune errichten", erinnert sich Schulleiter Günter Dirnberger. Ein Eigenbau aus Holz sollte an der Berufsschul-Außenstelle mehr Platz für Geräte und Maschinen schaffen. Jetzt kommt die Lösung in Massiv-Bauweise daher.

Die Landmaschinenwerkstatt an der Außenstelle des Beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller Schwandorf hat in den vergangenen Monaten einen 84 Quadratmeter großen Anbau erhalten. Wie Landrat Thomas Ebeling am Montag bei einem Pressetermin informierte, habe der Landkreis dafür rund 145 000 Euro investiert. Damit sei dem Wunsch der Schulleitung nach mehr Platz für die Ausbildung der Land- und Baumaschinenmechaniker entsprochen worden.

Vorher Eigenbau geplant


"Unsere Wünsche wurden sogar übertroffen", griff Schulleiter Günter Dirnberger die Worte des Landrats auf. Seitens der Schule war dem Landratsamt ursprünglich eine Scheune aus Holz vorgeschlagen worden, die im Eigenbau errichtet werden sollte. Dirnberger schilderte seine Überraschung, als ihm das Sachgebiet Hochbauplanung die Pläne für einen kompletten Anbau an die Maschinenhalle präsentierte. Dirnberger erinnerte, dass die Land- und Baumaschinenmechaniker aus der ganzen Oberpfalz seit 20 Jahren in Neunburg ausgebildet werden. Im Lauf der Zeit sei sowohl die Anzahl der Schüler (aktuell knapp 160) als auch die Zahl der Maschinen und Geräte für den praktischen Unterricht immer mehr gestiegen. Der Platz wurde zusehends weniger: Während der Unterrichtszeit mussten ständig Gerätschaften hin und her geräumt oder kurzfristig im Außengelände "geparkt" werden.

Architektin Michaela Gottmeier erläuterte die Grundzüge der Planung; für den Erweiterungstrakt sei die Landmaschinenwerkstatt um etwa 7,50 Meter verlängert worden. Der Neubau, der sich optisch dem Gebäudebestand anpasst, hat ein vier Meter breites Tor erhalten. Laut Pressemitteilung ist ein Massivbau mit tragenden Stahlbetonstützen entstanden, der als Maschinen- und Unterstellhalle konzipiert ist. Die stählerne Dachkonstruktion ist mit einer Eindeckung aus Beton ausgestattet.

Deutlich schneller fertig


Für das Landratsamt hatte Gerhard Albang die Bauleitung übernommen. Er ließ die Bauphase von August bis Dezember Revue passieren und lobte die zuverlässige Arbeit der beteiligten Firmen aus der Region. Der Anbau habe schon vor Weihnachten in Betrieb gehen können, ursprünglich war mit der Fertigstellung erst im Frühjahr gerechnet worden.

Bürgermeister Martin Birner würdigte die Investition für die Zukunft des Unterrichts. Geld, das für Schulen ausgegeben werde, sei stets gut angelegt. Studiendirektor Johann Bauer, stellvertretender Leiter des Berufsschulzentrums, versprach, sich um ein - wie es in der Wirtschaft heißt - "Return-of-Investment" (Anlagenrendite, Kapital-Rentabilität) zu bemühen. Solche Ausgaben stellten die Weichen für eine gute pädagogische Ausbildung an den Schulen.
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