Bis zu 50 neue Arbeitsstellen

Diplompädagoge Martin Weiß (links), der Geschäftsführer des Senioren-Servicehauses Neusorg, erläuterte dem Gemeinderat um Bürgermeister Peter König (Dritter von rechts) den aktuellen Stand auf der Großbaustelle. Bild: hkö
Lokales
Neusorg
25.10.2014
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Seit Juli laufen die Arbeiten für das Senioren-Servicehaus in der Goethestraße. Für den Gemeinderat war es an der Zeit für eine Zwischenbilanz, die durchweg positiv ausfiel.

(hkö) Zur Besichtigung hatten sich Gemeinderat und Bürgermeister Peter König auf der Großbaustelle eingefunden. Diese sei zu einem Anziehungspunkt geworden, stellte König heraus. Seit der Grundsteinlegung im Juli haben die Bauarbeiten volle Fahrt aufgenommen. Das Gemeindeoberhaupt hofft, dass sich im Sommer 2015 die Türen öffnen und Leben in das Haus einzieht.

Richtfest am 26. November

Diplompädagoge Martin Weiß, Geschäftsführer des Senioren-Servicehauses, erläuterte den derzeitigen Stand. Die Firma Köster-Bau aus Chemnitz liege voll im Zeitplan. Der Dachstuhl soll Anfang November errichtet werden, das Richtfest sei für den 26. November geplant. Weiß hob das Verständnis der Anlieger und der Bevölkerung heraus. Auch habe es noch keinen Unfall gegeben.

Bauleiter Ulrich Weidermann erläuterte die weiteren Schritte. Nachdem der Neubau winterfest gemacht ist, werden im Gebäude die Montagearbeiten für die Elektrik und Sanitäranlagen in Angriff genommen, ebenso die Putzarbeiten. Derzeit seien zirka 20 Bauarbeiter vor Ort.

Dieter König (SPD) erkundigte sich nach der Zahl der neu entstehenden Arbeitsplätze, die Weiß mit 40 bis 50 Stellen - schwerpunktmäßig im Sozialdienst - angab. Aber auch für den Bereich Küche und Reinigung werden Fachkräfte gebraucht. Im Frühjahr 2015 werden entsprechende Stellenangebote im Gemeindeblatt und in den Tageszeitungen veröffentlicht.

Karl Lenhard (Freie Wähler) fragte nach, wie es mit Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung aussieht. Der Diplompädagoge machte deutlich, dass diese natürlich mit berücksichtigt werden. Gerald Braun (CSU) wollte wissen, ob Nachunternehmer aus der näheren Gegend zum Einsatz kommen. Laut Ulrich Weidermann sind in verschiedenen Bereichen heimische Betriebe angeschrieben worden. "Allerdings muss für uns als Generalunternehmer das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund stehen.".

Bürgermeister Peter König erkundigte sich bei zweitem Kommandant Florian Heinl, ob die Baumaßnahme die Feuerwehr beeinträchtigen. Der Brandschützer sprach von einer äußerst harmonischen Zusammenarbeit mit der Baufirma.
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