Ein Stück Lebensqualität

Diplompädagoge Martin Weiß hielt eine Laudatio.
Lokales
Neusorg
15.10.2015
17
0

Mit einem Zitat von Karl Valentin begrüßte Diplompädagoge Martin Weiß die zahlreichen Ehrengäste im Festzelt hinter dem Feuerwehrgerätehaus zum Festakt anlässlich der Eröffnung des Senioren-Servicehauses Neusorg. "Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut."

(hkö) Zahlreiche Ehrengäste und Bürger feierten mit den Verantwortlichen des Senioren-Servicehauses Neusorg und der Gemeinde mit einem Festakt die Eröffnung des Senioren-Servicehauses. Staatsministerin für Soziales, Arbeit und Familie, Emilia Müller, reiste eigens zur Eröffnung an und trug sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Martin Weiß begrüßte besonderes Staatsministerin Emilia Müller, sowie die politischen Vertreter aus dem Land-, Bezirks- und Kreistag. Einen Willkommensgruß richtete der Geschäftsführer an Architektin Anne Petrick von der Planungsgruppe Petrick und den Rathauschef der Gemeinde. Herzlich willkommen hieß Martin Weiß den Vertreter des Generalunternehmens der Firma Köster-Bau, Raik Szelenko aus Chemnitz.

Wenn man die Projektentwicklung und die Bauzeit Revue passieren lässt, ist festzustellen, dass diese Baumaßmaßnahme in einer Rekordzeit abgearbeitet wurde, brachte Diplompädagoge Weiß zum Ausdruck. Im Sommer 2012 wurden die ersten Kontakte mit Bürgermeister Peter König geknüpft, im Frühjahr 2013 der Bauantrag eingereicht, im Juli 2014 der Grundstein gelegt und Ende November 2014 das Richtfest gefeiert. Am 1. September 2015 sind die ersten Bewohner eingezogen. "Für eine Maßnahme dieser Größenordnung ist eigentlich eine Vorlaufzeit von fünf Jahren und eine Bauzeit rund zweieinhalb Jahren normal", betonte Weiß. Nach nahezu drei Jahren sei in der Gemeinde nicht irgendein "nullachtfünfzehn Gebäude" entstanden, sondern ein Senioren-Servicehaus, das Maßstäbe setze.

Danke für Hilfe

Dafür gebühre allen, die an diesem Großprojekt mitgewirkt haben, ein großes Dankeschön. "Wir freuen uns, dass wir diese Wegstrecke unfallfrei geschafft haben." Abschließend bedankte sich Marin Weiß bei seinem Mitarbeiterteam - bei Heimleiterin Jennifer Graser und Natalija Kiel. Den Bewohnern wünschte Martin Weiß viel Freude in ihrem Haus.

Mit dem Satz des griechischen Philosophen Demokrit "Mut steht am Anfang des Handelns - Glück am Ende" begrüßte Bürgermeister Peter König die Gäste. Mut gehöre dazu, sich als kleinere Gemeinde für eine Senioren-Wohneinrichtung zu bewerben. "Viele von uns haben die Entstehung des Senioren-Servicehauses mitverfolgen können. Spatenstich, Grundsteinlegung und Richtfest wurden gebührend gefeiert. Die feierliche Einweihung dieser neuen Einrichtung ist ein weiterer Höhepunkt in dieser Entstehungsgeschichte", stellte das Gemeindeoberhaupt heraus.

König brachte auch zum Ausdruck, dass die Zusammenarbeit mit Diplompädagoge Martin Weiß und Architektin Anne Petrick mehr als freundschaftlich war. "Dieses Bauwerk fügt sich architektonisch und harmonisch in unsere Landschaft ein. Anne Petrick hat mit ihrem Team großartiges geleistet", stellte der Bürgermeister fest. Großes Lob sprach das Gemeindeoberhaupt dem Generalunternehmer, der Firma Köster-Bau GmbH aus Chemnitz aus. Norbert Freitag als Polier habe mit seinem Team für eine friedliche Baustelle und das Fundament für einen erfolgreichen Bauabschluss gelegt.

Emilia Müller stellte heraus, dass sie gerne nach Neusorg gekommen sei. Sie überbrachte Grüße des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Er wünsche dem Festakt einen harmonischen Verlauf. Emilia Müller gratulierte der Gemeinde und Bürgermeister König zu dieser modernen Einrichtung. Sie betonte, dass die Bewohner dieses Haus mit Leben erfüllen werden. "Ich bin der Überzeugung, dass sich die Bewohner wohlfühlen und eine neue Heimat finden werden. Das Sozial-Team, mit Diplompädagogen Martin Weiß hat hier in der Gemeinde Neusorg ein Schmuckstück entstehen lassen."

Müller ging auf den demografischen Wandel in der Oberpfalz ein. "Es ist wichtig, dass man den älteren Menschen die Möglichkeit gibt, wie zu Hause leben zu können." Das Senioren-Servicehaus sichere mit drei weiteren Einrichtungen im Landkreis Tirschenreuth die pflegerische Versorgung.

Landtagsabgeordneter Tobias Reiß gratulierte der Gemeinde zur neuen Einrichtung. Er brachte zum Ausdruck, dass sich diese Investition in Neusorg gelohnt habe. Der Abgeordnete bedankte sich beim Sozial-Team für das Engagement. "Es ist für unsere älteren Mitbürger ein Segen, dass sich Institutionen stark machen", betonte Reiß.

Stellvertretender Landrat Günther Kopp überbrachte die Grüße des Landkreises Tirschenreuth und stellte fest, dass sich dieses Haus als gelungenes Werk darstellt. "Viele Bürger aus der Umgebung haben jetzt die Möglichkeit, nahe ihrer Heimat ihren Lebensabend zu verbringen." Als Andenken überreichte Kopp ein Landkreiswappen an Martin Weiß.

Einzigartige Zusammenarbeit

Raik Szelenko von der Firma Köster-Bau aus Chemnitz bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen von Martin Weiß. "Die Zusammenarbeit mit Auftraggeber und Architektin Anne Petrick war einzigartig. Das Kompliment, das Bürgermeister Peter König an unsere Firma ausgesprochen hat, darf ich gerne zurückgeben. Wir sind hier in der Gemeinde sehr gut aufgenommen worden." Raik Szelenko, Ulrich Weidermann und Norbert Freitag überreichten an Heimleiterin Jennifer Graser und Diplompädagogen Weiß einen überdimensionalen Schlüssel.

Pfarrer Hans Riedl bat um den Segen Gottes und segnete das Altarbild, das Inge Posorski gemalt hatte und im Andachtsraum im neuen Senioren-Servicehaus seinen Platz finden wird. Anschließend wurden die Räumlichkeiten im Senioren-Servicehaus von Pfarrer Riedl und Diakon Harald Schraml gesegnet.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.