Förderung gut angelegt

Bürgermeister Peter König, , Stellvertreter Dr. Günther Fütterer und Baudirektorin Regina Harrer setzen den "letzten Pflasterstein" ein. Bild: hkö
Lokales
Neusorg
08.07.2015
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Der Ausbau der Kreisstraße TIR 16 und die städtebaulichen Maßnahmen gehen in die Geschichte der Gemeinde Neusorg ein. Ein Festakt auf dem neugestalteten Pfarrer-Losch- Platz beendete nun auch ganz offiziell die dreijähriger Bauzeit.

(hkö) Bürgermeister Peter König konnte bei Kaiserwetter zahlreiche Ehrengäste bei der Feier begrüßen. Er erinnerte dabei an den 30. Juli 2012. Ein symbolischer Spatenstich habe damals die Großbaustelle eröffnet, erklärte König. "Wir alle haben damals gehofft, dass die Baumaßnahme plan- und fachgerecht und vor allen unfallfrei über die Bühne geht. Zusammenfassend können wir heute an dieser Stelle feststellen, dass der Wunsch in Erfüllung gegangen ist."

Der Rathauschef lobte, die vielen Väter dieses Erfolgs. "Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Gemeinderatskollegen für die Zusammenarbeit bedanken. Alle Ratsmitglieder haben parteiübergreifend an einem Strang gezogen, darauf bin ich stolz." König dankte allen am Bau beteiligten Fachbehörden, Fachbüros und Firmen, besonders Baudirektorin Regina Harrer für die Bezuschussung der Maßnahme. Auch beim Landkreis Tirschenreuth und der SWW Wunsiedel bedankte sich der Bürgermeister für das reibungslose Miteinander.

Für die Fachbehörden und das Planungsbüro ergriff Gerhard Fröhlich das Wort. Der Bauoberleiter rief den Bauablauf in Erinnerung. Auf einer Länge von rund 1020 Meter und einer Fläche von zirka 6500 Quadratmeter wurde die Kreisstraße ausgebaut. Die Gemeinde zeigte sich für die Erneuerung der Gehwege entlang der Ortsdurchfahrt, die Umgestaltung des Postplatzes, den Pfarrer- Losch-Platz, das Umfeld des Rathauses und die Errichtung eines Parkplatzes mit Themengarten verantwortlich. 4700 Quadratmeter Pflasterfläche wurden für diese Baumaßnahme verlegt., 875 Meter Abwasserleitung mit einem Durchmesser von bis zu 700 Millimeter erneuert.

Die Wasserleitung ist auf 1.3 Kilometer ebenfalls neu. Das Nahwärmenetz verlegten die Arbeiter im ersten Bauabschnitt auf einer Länge von 980 Meter unter der TIR 16. Die Gesamtkosten bezifferte Fröhlich, einschließlich Baunebenkosten, auf 3,56 Millionen Euro. Er betonte, dass die Firmen Karl Roth aus Wunsiedel und Schreyer Transport- und Landschaftsbau aus Ebnath ausgezeichnete Arbeit abgeliefert haben.

Regina Harrer sagte, ihr sei es eine Freude, dieser Einweihung beiwohnen zu dürfen. Sei freue, wie sehr die Baumaßnahme die Gemeinde aufgewertet habe. "Eine Millionen Euro Zuschuss floss aus dem Städtebau-Förderungsprogramm - ich glaube - diese Förderung ist gut angelegt", betonte Harrer.

Kirchlicher Segen gespendet

Kreisbaumeister Klaus Weig schloss sich den Ausführungen an. Er betonte, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, den Planungsbüros und der Bauleitung mehr als harmonisch war. "Nach fast dreijähriger Bauzeit kann sich das Ortsbild mehr als sehen lassen." Die Pfarrer Hans Riedl und Andreas Kraft spendeten den Segen. Die beiden stellten heraus, dass die Dorfmitte als gelungenes Werk im Schutze von Gottes erschaffen worden sei. Mit vereinter Kraft wurde der letzte Pflasterstein von König, dessen Stellvertreter Dr. Günther Fütterer und Baudirektorin Regina Harrer eingesetzt. Die Kinder vom Kinderhaus St. Josef brachten dazu ein Ständchen. Für "Wir sind die Kleinen von der Gemeinde" ernteten sie Applaus. Einen Granit-Gedenkstein hatten die Kinder für König auf einen Tret-Traktor, mit Anhänger angeliefert.
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