Gründung der Neusorger Jugendwehr bringt dreizehn Neue - Handfunkgeräte zum Start der ...
"Feuerfüchse" lassen Mitgliederzahl steigen

Lokales
Neusorg
15.01.2015
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Alleine die Gründung der Jugendwehr "Feuerfüchse" steigerte die Mitgliederzahl um 13 Personen. Diese erfreuliche Information hatte bei der Jahreshauptversammlung Alexander Veigl, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, parat. Die Mitgliederzahl beträgt bei 19 Neuaufnahmen und einem Austritt 186.

115-Jähriges zeitintensiv

Viel Zeit investierten die Neusorger Brandschützer in die Vorbereitung des 115-jährigen Gründungsjubiläums mit der Segnung eines neuen Löschfahrzeugs vom Typ LF 20 Kats. Verschiedene Musikgruppen konnten bereits für das Fest verpflichtet werden, in Kürze sollen die Planungen abgeschlossen sein, erklärte Alexander Veigl.

Die Brandschützer besuchten zahlreiche Feste benachbarter und örtlicher Vereine und nahmen an kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen teil. Außerdem brannten die Floriansjünger das Johannisfeuer ab und beteiligten sich am Neusorger Ferienkalender. Auch an der Gestaltung des in Neusorg durchgeführten Kreisjugendtags wirkte die Wehr mit. Zudem hatte sie die Kleinen des Kinderhauses Sankt Josef zu Gast.

Ende des Jahres besuchte die Wehr der tschechischen Partnergemeinde Skalná die Neusorger Brandschützer und nahm das Löschgruppenfahrzeug LF 8 in Augenschein. Der Vereinsausflug führte nach Schloss Guteneck und der Kameradschaftsabend mit einer Versteigerung zugunsten der "Feuerfüchse" mit einem Erlös von 350 Euro beschloss das Vereinsjahr, erklärte Alexander Veigl.

Dank an Unterstützer

Abschließend dankte der Vorsitzende Bürgermeister und Gemeinderat dafür, dass sie immer ein offenes Ohr für die Feuerwehr hätten. Weiter galt sein Dank den Neusorger Geschäftsleuten für die gewährte Unterstützung. Ebenso bedankte er sich bei seinem Stellvertreter, den Kommandanten und der gesamten Vorstandschaft. Schatzmeister Stefan Kießkalt trug den Kassenbericht vor, die beiden Revisoren Bürgermeister Peter König und Ehrenmitglied Helmut Müller bestätigten ihm eine einwandfreie Kassenführung. Die Versammlung erteilte der Vorstandschaft die Entlastung.

Ständige Schulung nötig

Neue Techniken und Einsatzsituationen erfordern ständige Schulungen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein, bekräftigte Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther. Ein großes Anliegen war ihm die Zusammenarbeit zwischen den Nachbarwehren. Auf den demnächst einzurichtenden Digitalfunk eingehend erklärte Braunreuther, jede Wehr erhalte zu Beginn eine Grundausrüstung aus zwei Digital-Handsprechfunkgeräten. Für den Einbau des Fahrzeugfunks erfolge eine Ausschreibung auf Landkreisebene. Weiter sprach er von einer schrittweisen Umstellung auf den Digitalfunk innerhalb der nächsten zwei Jahre.
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