Grundschüler entdecken "Faszination der Naturwissenschaft"
Schokokuss im Ausnahmezustand

Lokales
Neusorg
09.07.2015
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Luft ist nicht "nichts". Dies stellten die Mädchen und Buben der ersten Klassen der Fichtelnaabtalschule in vielfältigen Versuchen selbst fest. Rüdiger Schulte, der im Fraunhofer Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau in Bayreuth tätig ist, beging mit den Schülern einen Schultag der ganz besonderen Art. Nach dem Erklären wichtiger Forscher- und Laborregeln machte es sich der Versuchsleiter zur Aufgabe, die Kinder auf naturwissenschaftliche Phänomene rund um die Luft aufmerksam zu machen.

In verschiedensten Versuchen wie "Luft hat Gewicht", "Luft braucht Platz" oder "Der tanzende Tischtennisball" ließen die Grundschüler ihr Interesse am Forschen erkennen. Dass Luft auch schwingen kann und Schallwellen transportiert, wurde anhand mitgebrachter Didgeridoos - australischer Musikinstrumente - gezeigt. Der Versuch "Die Taucherglocke" sollte den Schülern zeigen, dass Luft nicht "nichts" ist, sondern sogar stärker als Wasser sein kann. Außerdem demonstrierte Schulte, wie eine hydraulische Hebebühne funktioniert. Auch ließ er einen Schokokuss im Exsikkator, einem Laborgerät, durch Vakuum auf die doppelte Größe anwachsen.

Das Highlight war jedoch, als jeder Schüler aus einem Getränkeverschluss, einer CD und einem Luftballon sein eigenes "Luftkissenboot" herstellen durfte. Bevor es wieder zurück ins Klassenzimmer ging, wurde bereits überlegt, zu welchem Thema man Schulte im kommenden Schuljahr einladen könnte, um mit den Kindern die "Faszinationen der Naturwissenschaften" zu entdecken.
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