Grundsteine der CSU

Lokales
Neusorg
11.11.2015
3
0

Treue und Durchhaltevermögen zeichnen sie aus, die altgedienten Mitglieder der CSU. Bei einem Ehrenabend wurden laute Lobeshymnen gesungen.

Eitel Sonnenschein im Gasthof Dumler. Aus den Händen von Vorsitzendem Gerald Braun und MdL Tobias Reiß durften für fünf Jahrzehnte Josef Müller, Karl Kick, Josef Küffner und Josef Sischka Urkunden und die goldene Ehrennadel der Partei in Empfang nehmen.

Die Ehrennadel in Silber und eine Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Gottfried Achatz, Lothar Förth, Klaus Köppl, Norbert Leeb und Rainer Schöffel. Für 35 Jahre wurden Bernhard Buchner, Gerhard Dötterl, Alfred und Gerd Dumler, Peter Leeb, Josef Märkl, Johann-Peter Sticht und Siegbert Stock mit Urkunden belohnt.

Drei Jahrzehnte gehören Gerhard Fröhlich, Willi Kuhbandner, Anton Popp, Diethard Posorski und Hans Scherm der CSU an. Auch sie erhielten Urkunden. Die gleiche Auszeichnung, jedoch für ein Vierteljahrhundert erhielten Engelbert Anzer, Rolf Brilla, Dr. Günther Fütterer, Norbert Högl, Johannes Koller, Peter Prechtl und Gerhard Schmid. Mit Urkunden für 20 Jahre Zugehörigkeit wurden Josef Hösl, Thomas Küffner, Manfred Philipp, Joachim Weiß und Hans Zetlmeisl bedacht.

Vorsitzender Braun lobte die langjährigen Mitglieder, weil sie zum Geschehen der Zeit Stellung genommen hatten. Die CSU wolle gemeinsame Lösungen für die aktuellen Probleme finden. Er zollte den Geehrten höchste Anerkennung und Respekt und gedachte auch des vor kurzem verstorbenen Bürgermeisters a. D. Josef Schmid, der für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet worden wäre.

Dank für Aufbauarbeit

CSU-Kreisvorsitzender Tobias Reiß hob hervor, es gelte Mitglieder zu ehren, die die CSU mit aufbauten. Seit ihren Gründerjahren habe sich die CSU eingemischt und Bayern vorangebracht. Das Bekenntnis zur CSU sei nicht immer leicht - auch angesichts der heutigen Flüchtlings-Diskussion. Die CSU müsse Antworten finden, um mit dem Flüchtlingsstrom zurechtzukommen. Dazu gehöre auch der Umgang mit den europäischen Außengrenzen und die Suche nach Lösungen. Die Flüchtlinge müssten europaweit verteilt werden.

Reiß sprach auch die Probleme an Schulen an. So würden 1700 Stellen für Lehrer für etwa 420 bis 450 Klassen mit Flüchtlingskindern geschaffen. Alleine an den Berufsschulen erhöhe sich die Zahl der Klassen von 470 auf rund 1600. In Bayern seien die Aufwendungen für die Integration bundesweit einmalig. Um das Flüchtlingsproblem zu meistern habe Bayern im Doppelhaushalt 3,6 Milliarden Euro bereitgestellt. Ein Land könne aber nicht ohne Obergrenzen Flüchtlinge aufnehmen, stellte das Mitglied des Landtags in den Raum. Der CSU-Kreisvorsitzende unterstrich, die Gemeinde Neusorg entwickle sich sehr gut. Dies trage die Handschrift der CSU.

Alle an einem Strang

Fraktionssprecher Dr. Günther Fütterer bekräftigte, die Älteren hätten den Grundstein für die CSU gelegt. In Neusorg zögen alle an einem Strang. Fütterer dankte Finanzminister Markus Söder und MdL Tobias Reiß für ihre Bemühungen um die gewährten Stabilisierungshilfen, ohne die das Problem mit der Media-Brache nicht hätte gemeistert werden können. Ebenso erinnerte er an die Sanierung der Kösseinestraße ohne Kosten für die Anlieger und an die Dorferneuerung Riglasreuth.
Weitere Beiträge zu den Themen: Markus Söder (1507)November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.