Hanni und Waldemar Haßfurth zeigen bei der KAB einen eindrucksvolle Film über eine interessante ...
"Bella Italia" von fast allen Seiten

Lokales
Neusorg
10.02.2015
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Unter dem Motto "Bella Italia - mit dem Wohnmobil von den Alpen bis Sizilien" hatte die KAB ins Pfarrheim eingeladen. Als kompetente Referenten begrüßte Vorsitzende Gabriele Söllner das Ehepaar Hanni und Waldemar Haßfurth. Sie sind den Mitgliedern von ihrem Film aus dem Jahr 2013 über eine Reise zum Nordkap bekannt. Mit einem Beamer projizierte das Ehepaar seine Eindrücke - untermalt von Textbeiträgen - auf die Leinwand.

Startschuss in Neusorg

Gestartet war Familie Haßfurt am 5. Mai in Neusorg. Wie der Film zeigte, ging die Reise vorbei am Gardasee durch die Toskana nach Caltano in Richtung Pisa. Dort durfte natürlich ein Besuch des schiefen Turms nicht fehlen. Weiter fuhren beide zur Insel Giglio, vor der das Schiff "Costa Concordia" gestrandet war. Durch eng bebaute Dörfer steuerten sie ihr Wohnmobil in Richtung Rom. Von dort zeigten sie Bilder von der Brücke über den Tiber, der Engelsburg und vom Vatikan mit dem Petersdom.

Es fehlten auch nicht Aufnahmen von der Schweizer Garde, der Spanischen Treppe und dem Trevi-Brunnen. Ebenso besuchten Hanni und Waldemar Haßfurth die Piazza Navona, das unter Kaiser Hadrian im Jahr 118 fertiggestellte Pantheon, das Kolosseum und das Forum Romanum. Nächstes Ziel war die Stadt Pompeji mit den schönen Bodenmosaiken nebst Ausblick auf den Vesuv.

Auf kurvenreichen Strecken an der Amalfiküste führte die Weltenbummler der Weg in die Hafenstadt Salerno und an den Golf von Gioia in Kalabrien. Mit der Autofähre erfolgte die Überfahrt nach Sizilien. Auf dem Campingplatz Marinello begeisterte die beiden die wunderbare Vegetation. Hervor hoben sie, dass sie dort bereits am 22. Mai im Meer baden konnten. Die Reise führte sie mit der Fähre zur Insel Panarea nahe dem Vulkan Stromboli. Mit dem Schiff ging es in abendlicher Stimmung vorbei an faszinierenden Lava-Felsen. Ein großer Augenblick für die beiden war, als ein Feuerschein aufstieg.

Auf Sizilien erfreute sich das Ehepaar an den mit goldgelbem Ginster übersäten Berghängen. Überwältigt war es auch beim ersten Blick auf den 3350 Meter hohen Ätna mit dessen großen Lavafeldern und teilweise verschütteten Häusern. Mit einer Seilbahn konnte man fast bis zum Gipfel fahren. In einer sizilianischen Kneipe genossen die Haßfurths örtliche Spezialitäten und durften ein Weinfest mit Geigenmusik miterleben.

Weiter nach Catania

Danach ging es weiter nach Catania. Dort war der Elefantenbrunnen mit einem Obelisk und der Figur eines Elefanten aus Lavagestein zu bewundern. Anschließend führte die Reise nach Syrakus und vorbei an Kaktusfeldern und durch verschachtelte Städtchen ins Landesinnere.

Das Ehepaar besichtigte die "Villa Romana del Casole" mit ihren alten Mosaiken nahe der Stadt Piazza Armeria und das "Tal der Tempel" bei Agrigent mit seinen eindrucksvollen archäologischen Fundstätten. Am nächsten Tag stand ein Besuch im Hafen auf dem Programm. Dort wurden frische Meeresfische für den Grill gekauft. Nicht fehlen durfte ein Besuch in Palermo mit einer Stadtbegehung und Dombesichtigung.

Über Cefalù, gelegen am Fuße eines Kalkfelsens, gelangten die Reisenden nach Messina, von wo sie mit der Autofähre wieder auf das Festland übersetzten. Durch Apulien und vorbei an den verschneiten Abruzzen ging die Fahrt nach Rimini, San Marino und durch die Lombardei zum Gardasee, das sie nach 40 Tagen und 5430 Kilometer erreichten.

Tosender Applaus

Zum Ende des Films über die erlebnisreiche Reise mit dem Wohnmobil erhielt das Ehepaar tosenden Applaus. KAB-Vorsitzende Söllner überreichte ein Präsent.
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