Honig nicht im Überfluss

Aus der Hand des Vorsitzenden Karlheinz Wegmann (links) und Bürgermeister Peter König (rechts) durfte Siegmund Wegmann eine Urkunde und die bronzene Ehrennadel für 15 Jahre Treue zu den Bienenfreunden entgegennehmen. Bild: öt
Lokales
Neusorg
02.04.2015
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Treue Mitstreiter ehrte der Imkerverein im Sportheim. Die Zahl der Züchter ist sogar dezent im Steigen begriffen.

Im Sportheim des SV Riglasreuth durften Karl Daubner und Siegmund Wegmann aus der Hand von Vorsitzendem Karlheinz Wegmann und Bürgermeister Peter König eine Urkunde und die bronzene Ehrennadel für 15 Jahre Zugehörigkeit in Empfang nehmen.

Der Vorsitzende sprach von einem regen Vereinsjahr. Den Mitgliederstand des kleinen, aber aktiven Vereins bezifferte er dabei auf 20 Bienenzüchter. Zwei Neumitgliedern stand ein Austritt gegenüber. In seinem Rückblick auf das vergangene Bienenjahr erwähnte Wegmann die trockenen Monate April und Mai, in denen nur wenig Blütenhonig gewonnen werden konnte. Ab Juli sei ein hoher Befall mit Varroamilben zu verzeichnen gewesen, worauf die Bienenvölker mehrfach behandelt werden mussten. Deshalb seien heuer auch sehr viele Volkverluste zu beklagen.

Vatertag in Eschenbach

Am Vatertag waren die Imker am Lehrbienenstand in Eschenbach. Dort konnte auch Imkerzubehör erworben werden. Beim Kreisjugendtag in Neusorg war der Verein mit einem Stand präsent. Weiter besuchten Mitglieder Fortbildungskurse, eine Versammlung in der Glasschleif in Arnoldsreuth und das Gründungsfest des Imker-Kreisverbands. In seinem Ausblick auf 2015 streifte der Vorsitzende den geplanten Besuch des Lehrbienenstandes in Eschenbach und die Einladung zum Imkertag in Veitshöchheim. Außerdem sei das Mitwirken am Bürgerfest vorgesehen. Wegmann dankte allen Bienenzüchtern für ihr Engagement und wünschte ihnen ein gutes Bienenjahr mit hohen Erträgen.

In den Themengarten

Bürgermeister Peter König lobte den sehr guten Besuch der Versammlung und dankte für die Teilnahme am Kreisjugendtag, für den die Präsentation der Bienenzüchter eine Bereicherung war. Auf den geplanten Themengarten in der Ortsmitte eingehend, erklärte der Bürgermeister, die Informationstafeln des Imkervereins lägen bereits in der Gemeindeverwaltung vor. Er lud die Mitglieder zur Eröffnung des Themengartens ein.

Für Schaukasten

Gerhard Schraml regte an, für den Themengarten einen Bienenschaukasten anzuschaffen. Dieser könnte beispielsweise während des Monats Juni Besuchern die Arbeit der Bienen vor Augen führen. Diese Anschaffung wurde von den Mitgliedern befürwortet. Weiter wünschte Schraml die Beschaffung von Vereinshemden für die Neumitglieder. Ein Zuschuss aus der Vereinskasse wird dafür gewährt.

Peter Medick brachte die Anfrage eines örtlichen Verbrauchermarktes ins Gespräch. Dieser möchte mehr auf regionale Anbieter bauen und suche deshalb den Kontakt zu örtlichen Honigerzeugern. Grundsätzlich ist der Verein aufgeschlossen.

Mit Ameisensäure

Tipps an seine Kollegen gab in der Jahreshauptversammlung Gerhard Schraml. Er behandle seine Bienen bereits ab 1. Juli gegen die Varroamilbe. Dabei benütze er dreimal 85-prozentige Ameisensäure. Ende November erfolge noch einmal eine Behandlung mit Oxalsäure. Damit habe er beste Erfahrungen gemacht und die Verluste stark minimieren können.
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