Kirchenmusikern Eva-Maria Leeb stellt in ihrer Heimat das neue Gotteslob vor
Altbekannte berichtet viel Neues

Lokales
Neusorg
06.10.2014
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Neues Erfahren in entspannter Atmosphäre: Der Frauenbund hatte ins Jugendheim zum Wohlfühlnachmittag geladen. Die Einladung erging nicht nur an die Frauen der Gemeinde, sondern auch an Eva-Maria Leeb. Die Neusorgerin arbeitet als Lehrbeauftragte an der Hochschule für katholische Kirchenmusik in Regensburg und Dekanatskirchenmusikerin in Donaustauf. Wer könnte also besser über das neue Gotteslob aufklären.

Leeb gewährte den Frauen Einblick in das "Projekt Gotteslob". Dieses laufe schon seit 2004. 15 Prozent der deutschen Pfarreien hätten sich eingebracht und Liedvorschläge gemacht. Das fertige Werk gliedert sich nun in einen Stammteil für alle deutschen Diözesen und einen Eigenteil, denn jede Diözese selbst gestalten durfte. 2007 erhielten 188 Pfarreien eine Probepublikation. Bis zur Genehmigung aus Rom dauerte es nochmals zwei Jahre. Seit Advent 2013 wird das Gotteslob von den deutschen und österreichischen Bischöfen sowie vom Bischof von Bozen-Brixen ausgegeben. Es ist erstmals für alle Diözesen gültig.

Der Eigenteil der Diözese Regensburg enthält Gebete, Lieder und Litaneien und einen Teil speziell für Wallfahrten. Auch die Bayernhymne finde sich. Optisch sorge das weiße Papier für einen besseren Kontrast und damit für bessere Lesbarkeit. Auch die Schrift sei größer. Lateinische Texte sind übersetzt.

Nach der Theorie ging es an die Praxis: Leeb übte mit den Freuen Lieder ein. Auf dem E-Piano spielte sie Lieder, die neu oder verändert im Buch vorkommen. Auch den Text gab sie vor. Frauenbundvorsitzende Theresia Wedlich Referentin dankte Leeb für den Vortrag mit einem Präsent. Im Anschluss folgte der gesellige Teil mit Kaffee und Kuchen.
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