Liebens- und lebenswertes Dorf

Einen Scheck über 1,1 Millionen Euro erhielt Bürgermeister Peter König aus den Händen von Baudirektor Thomas Gollwitzer für die Dorferneuerung in Riglasreuth und Weihermühle. Zahlreiche Gäste und Bürger waren zur offiziellen Verfahrenseröffnung nach Riglasreuth gekommen. Bild: hkö
Lokales
Neusorg
24.01.2015
0
0

Der 20. Januar wird als historisches Datum in die Annalen der Gemeinde eingehen. Davon ist Neusorgs Bürgermeister Peter König überzeugt. Er meint damit den Startschuss zur Dorferneuerung in Riglasreuth und Weihermühle.

(hkö) Zur Verfahrenseröffnung kamen zahlreiche Gäste und Bürger von Riglasreuth und Weihermühle ins Sportheim Riglasreuth. Aus den Händen vom Baudirektor des Amtes für Ländliche Entwicklung, Thomas Gollwitzer, nahm das Gemeindeoberhaupt einen Scheck über 1,1 Millionen Euro entgegen.

Der Gedanke, der am 21. Juli 2010 bei einem Bürgergespräch im Gasthaus Hösl in Riglasreuth aufgegriffen wurde, eine Dorferneuerung ins Leben zu rufen, hat gefruchtet, blickte der Bürgermeister zurück. In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Einwohner von Riglasreuth und Weihermühle mit den Stärken und Schwächen der Ortsteile beschäftigt, damit Schwerpunkte in die Dorferneuerung mit einfließen konnten.

In vielen Sitzungen, Dorfspaziergängen und Exkursionen wurden Ideen geschmiedet, um das Ortsbild zu verschönern. "Unser Leitbild: 'Wir sind ein l(i)ebenswertes Dorf für Jung und Alt' trifft den "Nagel auf den Kopf", betonte Peter König.

Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich beim Amt für Ländliche Entwicklung für die Bereitschaft, die Antragsstellung zu befürworten. Bauoberrätin Huberta Bock stand zu jeder Zeit mit ihrer Erfahrung der Gemeinde und den Bürgern der Ortsteile mit Rat und Tat zur Seite. Das Architekturbüro Gerhard Plaß werde in den bevorstehenden Baumaßnahmen ein guter Wegbegleiter sein.

Gerhard Plaß lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit den Bürgern von Riglasreuth und Weihermühle. In den verschiedenen Arbeitskreisen wurden verschiedene Maßnahmen ausgearbeitet, die in eine Prioritätenliste aufgenommen wurden. Hier stellte Gerhard Plaß heraus, dass Jung und Alt Hand in Hand arbeiten und aufeinander zugehen. Die Ideen der Bewohner von Riglasreuth und Weihermühle wurden in den Plänen mit berücksichtigt.

Nun nicht nachlassen

Der Baudirektor des Amtes für Ländliche Entwicklung, Thomas Gollwitzer, betonte, die Gemeinschaft, welche die Bürger von Riglasreuth und Weihermühle ausstrahlen, sei sehr lobenswert. Nun gehen ein lang ersehnter Wunsch und eine lange Vorbereitungsphase in Erfüllung. Gollwitzer forderte aber die Bewohner auf, nicht nachzulassen, denn jetzt beginne erst die richtige Arbeit zur Dorferneuerung. Baudirektor Thomas Gollwitzer stellte heraus, dass das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) das Verfahren Riglasreuth-Weihermühle eingeleitet habe. Es seien Maßnahmen in den Bereichen Ökologie, Kultur, Soziales, Erholung und Infrastruktur vorgesehen. Hierfür stelle das ALE 1,1 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

Bei den Maßnahmen sollte darauf geachtet werden, die historisch gewachsene Dorfstruktur zu erhalten, betonte der Baudirektor. Er wies darauf hin, es sei nicht alltäglich, dass an eine Gemeinde ein Scheck für eine Baumaßnahme von 1,1 Millionen Euro überreicht wird. Bürgermeister Peter König bedankte sich für die Fördermittel und versprach dem Amt, mit den Geldern verantwortungsbewusst umzugehen.

Freude und Respekt

Die Freude sei groß, aber auch ein gewisser Respekt für die anstehende Herausforderung sei vorhanden. "Die Würfel sind gefallen, und ich hoffe sehr, so wie wir gebaut sind, werden wir das Projekt Dorferneuerung Riglasreuth-Weihermühle meistern."
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.