Nahe beim Bürger sein

Die neue Beratungsstelle besuchten (sitzend, von links) stellvertretender Kreisjugendamtsleiter Peter Gold, Neusorgs Bürgermeister Peter König und Marianne Fütterer von der Einrichtung KoKi; (stehend, von links): Peter Fachtan (Sozialdienst), Bürgermeister Hubert Kraus, Bürgermeister Ludwig König, Anna Sperber (Sozialdienst), Elmar Brandl von der Vollzeitpflege, Bürgermeister Manfred Kratzer und VG-Geschäftsstellenleiter Stefan Roth. Bild: hkö
Lokales
Neusorg
11.11.2014
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Wenn Ratsuchende nicht zu den entsprechenden Behörden fahren können, dann kommen diese eben zu ihnen. Das ist das Prinzip einer Beratungsstelle, die der Landkreis im Neusorger Rathaus eingerichtet hat. Bedarf dafür ist vorhanden.

(hkö) Für Sozialdienst, Vollzeitpflege und KoKi-Netzwerk frühe Kindheit steht diese neue Beratungsstelle bereit. Grund genug, dass sich die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Neusorg mit den neuen Kollegen im Hause austauschen wollten.

Neben Bürgermeister Peter König, dem Hausherrn des Neusorger Rathauses, sahen sich auch seine Amtskollegen Manfred Kratzer (Ebnath), VG-Vorsitzender und Bürgermeister Ludwig König (Brand) und Hubert Kraus (Pullenreuth) um. Gekommen waren auch der stellvertretende Kreisjugendamtsleiter Peter Gold, Marianne Fütterer von der Einrichtung KoKi, Anna Sperber und Peter Fachtan vom Sozialdienst, Elmar Brandl von der Vollzeitpflege und der Geschäftsstellenleiter der VG Neusorg, Stefan Roth.

Peter König stellte heraus, dass im VG-Bereich ein großer Beratungsbedarf für Sozialdienste vorhanden sei. Vielen Bürgern sei es nicht möglich, den langen Weg in die Kreisstadt anzutreten, weil es ihnen an Mobilität fehle. So hätten er und seine drei Bürgermeisterkollegen den Gedanken aufgegriffen, ein Zimmer im Verwaltungsgebäude zur Verfügung zu stellen, wo in diskreter Form eine Beratung erfolgen könne.

Bürgernaher Beratungsort

"Diese Einrichtung ist ein Gewinn für unsere Region", sagte Bürgermeister Peter König. Im Namen seiner drei Kollegen wünschte das Neusorger Gemeindeoberhaupt den Verantwortlichen des Sozialdienstes ein gutes Gelingen in den neuen Besprechungsräumen und ein angenehmes Miteinander. Der stellvertretende Kreisjugendamtsleiter Peter Gold stellte die Bereiche und Aufgabengebiete des Sozialdienstes vor und machte deutlich, dass im Neusorger Rathaus ein bürgernaher Beratungsort entstanden sei. Die Sozialdienste im Landkreis Tirschenreuth seien bemüht, möglichst nahe beim Bürger zu sein.

VG-Vorsitzender Ludwig König erklärte, dass diese Einrichtung ein Segen für die Bürger sei. "Wir wünschen uns, dass diese soziale Einrichtung vielen Menschen helfen kann und auch entsprechend angenommen wird."

Marianne Fütterer schilderte die Arbeit in der KoKi. Hauptaugenmerk sei das Angebot an werdende Eltern und Eltern mit Kleinkindern von null bis drei Jahren und an Fachkräfte, die mit diesen Familien zusammenarbeiten. KoKi berät und unterstützt auch schwangere Frauen. Belastende Lebensumstände von Familien sollen möglichst bereits während der Schwangerschaft beziehungsweise nach der Geburt erkannt werden, damit Kinder gesund und glücklich aufwachsen können, stellte die Sprecherin heraus.

Angebot nicht scheuen

Elmar Brandl, der für die Vollzeitpflege verantwortlich zeichnet, erklärte, hilfsbedürftige Menschen könnten auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Neusorg fahren. Dies sei ein wichtiger Aspekt. Elmar Brandl appellierte an die Menschen, diese Beratungsstelle nicht zu scheuen und die Arbeit der Sozialdienste anzunehmen.

Anna Sperber und Peter Fachtan, vom Sozialdienst gratulierten der VG- Neusorg zu dieser neuen Beratungsstelle und wünschten viel Erfolg.
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