Neue Grabstellen sichern Zukunft

Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses (von links) Gerhard Fröhlich (CSU), Richard Stock (ÜWG), Josef Hösl (CSU), Hans Englmann (SPD), Gerald Braun (CSU), Vorsitzender Peter König und Dieter König (SPD) machten sich ein Bild vom Zustand der Grabstellen. Bild: kkl
Lokales
Neusorg
14.10.2015
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Der Bau- und Umweltausschuss (BUA) Neusorg hat seine jüngste öffentliche Sitzung mit Ortsterminen im Gewerbegebiet "Am Steinbruch" und im Friedhof Neusorg begonnen. Besonders die Belegungssituation und Zustand der ausgelassenen Grabstellen sorgten für Diskussion.

Bei der Ortsbegehung des Friedhofs informierte Bürgermeister Peter König die Mitglieder des Bauausschusses über drei Themen, die sich mit der Belegung im Friedhof verbinden: ein neuer Erschließungsweg zum Priestergrab, zwei offene Grabstellen im Bereich des alten Friedhofs und Leerstände durch Grabauflösungen. Auch seien Grabstellen nicht ordnungsgemäß zurückgegeben worden und weisen nach gewisser Zeit Setzungen auf. Laut Friedhofsverwaltung werden in naher Zukunft die letzten Familiengräber im unteren Teil des Friedhofs vergeben. Die Verwaltung schlägt vor, keine neue Familiengräberreihe anzufangen, da in letzter Zeit mehrere Familiengräber im oberen Teil aufgelassen wurden. Diese sollen auf Anfrage vergeben werden. König schlug vor, zweigleisig zu fahren und die aufgelassenen Grabstellen zu vermieten, es solle auch für die Auswahl neuer Grabstellen ein neuer Erschließungsweg geschaffen werden.

Die Ausschussmitglieder beschäftigten sich mit der Frage, ob eine Wiederbelegung aufgelassener Grabstellen ein "Muss" oder die Anlage eines Erschließungsweges zur Schaffung neuer Grabstellen sinnvoll sei. In der Regel und bei moralischen Bedenken bei einer Wiederbelegung eines erst aufgelassenen Grabes werde eine neue Grabstelle ausgesucht. Durch die Erschließung eines neuen Weges würden 36 neue Grabstellen entstehen, wodurch der Bedarf für die kommenden Jahre gedeckt sein sollte.

Dieter König sah es als sinnvoll, für eine Wiederbelegung der aufgelassenen Gräber eine Generation abzuwarten und die Anlage mit einer neuen Doppelreihe Gräber zu erschließen. Nach einiger Diskussion waren sich die Mitglieder des BUA einig, zweigleisig zu fahren. Zur Auswahl des Belages des Erschließungsweges kam Asphalt, sowie in Anbetracht der Wirtschaftlichkeit und Zugänglichkeit die Anlage einer Grab-Doppelreihe. Seitens der Verwaltung soll Sorge getragen werden, dass aufgelassene Gräber in einem ordnungsgemäßen Zustand zurückgegeben werden. Die aufgelassenen, sich bereits absetzenden Grabstellen sollen von der Gemeinde rückgebaut und in den Zustand einer grünen Wiese gebracht werden.
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