Pfarrer Hans Riedl erläutert bei Glaubensseminar Aufbau des neuen Gesangbuches
Genauer Blick ins Gotteslob

Lokales
Neusorg
17.10.2014
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Der Aufbau des neuen Gotteslobs war Thema beim Glaubensseminar im Kolpinghaus Riglasreuth. Eingeladen dazu hatten die Pfarrgemeinderäte aus Neusorg und Pullenreuth. Pfarrgemeinderatssprecherin Irene Ritter aus Pullenreuth hieß als Referent Pfarrer Hans Riedl aus Neusorg willkommen.

Dieser wies auf das Vorwort von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer hin, in dem er mit den Worten des Apostels einlädt: "Lasst in eurer Mitte Palmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn".

Latein mit Übersetzung

Der Pfarrer machte auch auf lateinische Lieder im Gotteslob aufmerksam, bei denen der deutsche Text mit abgedruckt ist. Ebenso sprach er das Kapitel an, in dem christliche Begriffe von Absolution bis Ziborium erläutert werden.

Erläutert werde im Gotteslob auch, wie beim Evangelium das Kreuzzeichen gemacht werden soll. Hier sei das Kreuzzeichen auf Stirn, Mund und Brust vorgesehen. Zudem ist beschrieben, wie das "große Kreuzzeichen" ausgeführt wird. Der Priester ging ebenfalls auf den Abschnitt "Wort Gottes hören - Umgang mit der Heiligen Schrift" ein. Darin werden Schriftenlesungen im Gottesdienst, die persönliche Schriftenlesung und das Bibellesen in Gemeinschaft behandelt.

Pfarrer Hans Riedl wies die Zuhörer auf ein Dankgebet hin, das von einem Ehepaar mit vier Kindern stamme und im Gotteslob als "Mutmacher" übernommen wurde. Nach dem Teil der 150 Psalmen wandte er sich dem Kapitel der Gesänge zu. Hier intonierte er das Lied "Volk Gottes, zünde Lichter an", in das die Anwesenden einstimmten.

Heilige im Diözesanteil

Ein weiterer Abschnitt des Gotteslobs befasst sich mit den Litaneien. Während in der Allerheiligenlitanei weltweit bekannte Heilige angebetet werden, befasse sich der Diözesanteil mit Bistumsheiligen, wie Bonifatius, Wolfgang oder die heilige Anna Schäffer. Der Priester griff auch die Feier der Sakramente auf. Hier erwähnte er besonders die gemeinschaftliche Feier der Versöhnung und den Bußgottesdienst. Sein Hinweis galt auch der Tagzeitenliturgie und dem Lobgesang Mariens.

Zum Ende seiner Ausführungen gab Pfarrer Hans Riedl den Hinweis, beim Kauf eines Gotteslobs darauf zu achten, dass es sich um eine Ausgabe mit dem Bistumsteil von Regensburg handelt. Zum Dank für die Einführung in das neue Gotteslob übergab Irene Ritter Pfarrer Hans Riedl ein Präsent.
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