Pläne für die Verbesserung der Kanal- und Wasserleitungen in der Kösseinestraße kommen auf ...
"Jetzt alles in öffentlicher Hand"

Lokales
Neusorg
07.03.2015
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Die Planung für die Kanal- und Wasserleitungs-Verbesserung in der Kösseinestraße hat den Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung sowie das Ingenieurbüro für Tiefbautechnik Gerhard Fröhlich seit Monaten beschäftigt. Bürgermeister Peter König, Harald Götz und Gerhard Fröhlich vom Planungsbüro stellten den technischen Ausführungsplan und eine Kostenzusammenstellung für das Bauvorhaben in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor.

Harald Götz erläuterte den Verlauf und den Zustand des vorhandenen Abwasserkanals in der Kösseinestraße und einem Stück in der Goethestraße. Die Blumenstraße und die Sonnentalstraße seien angebunden. Von der Einmündung Blumenstraße bis zur Goethestraße habe der Kanal schwere Mängel und sei hydraulisch überlastet.

Hier sei eine Vergrößerung des Durchmessers und die Erneuerung der Zuflüsse der Nebenstraßen geplant. In nördlicher Richtung weise der Kanal auch schwere Mängel auf und müsse erneuert werden. Die Hausanschlüsse bis zur Einmündung Blumenstraße seien im öffentlichen Bereich zu verbessern. Die Trinkwasserleitung sei aus dem Jahre 1951 und erneuerungsbedürftig. Insgesamt 200 Meter der alten Leitung aus Grauguss sollen durch das Material PVC ersetzt und der teilweise Verlauf durch private Grundstücke in den öffentlichen Bereich gelegt werden.

Tragschicht verbessern

Im Zuge der Verlegung der Nahwärmeversorgung und der Kanal- und Wasserleitung in der Kösseinestraße sei die Verlegung eines DSL-Leerrohres geplant. Die Straßendecke und die Gehwege im Bereich zwischen Goethestraße und Blumenstraße müssten bei dieser Maßnahme komplett erneuert werden. In den Bereichen, in denen nur die Leitung für Nahwärme verlegt werde, müsse die Tragschicht auch nur im Leitungsbereich erneuert werden.

Laut Kostenaufstellung des Planungsbüro werde die Sanierungsmaßnahme mit einer Gesamtsumme von zirka 600 000 Euro angesetzt. Gerhard Fröhlich wies darauf hin, dass bei den Kosten Abweichungen von 20 Prozent nach oben oder unten möglich seien.

Zum Bauablauf teilte Fröhlich mit, die Nahwärme müsse bis 1. August fertig sein, denn die SWW müsse für die Schule liefern. Bis zum Bürgerfest am 5. Juli soll der Straßendeckenbau in der Goethestraße und Jahnstraße fertig sein. Es sei geplant, in den Pfingstferien mit den Bauarbeiten von der Schule her zu beginnen.

Bürgermeister Peter König fasste zusammen: "Ein Missstand wird geheilt, weil Wasser- und Kanal zum Teil über privaten Grund laufen und sich dann alles in öffentlicher Fläche befinden werde." Der Sanierungsmaßnahme werde finanziert, ohne die Anlieger zu belasten.

Laut Grundlagen und Auskunft des Landratsamtes könne die Sanierung des Kanals nur über die Gebühren abgewickelt werden. Die Straßensanierung und Wasserversorgung würden aus dem Haushalt finanziert. Für den Kanal müsse ein Kredit aufgenommen werden, teilte der Vorsitzende mit. Die durch das Ingenieurbüro Fröhlich vorgestellte Entwurfsplanung und Kostenübersicht wurden von den Gemeinderäten einstimmig und vollinhaltlich anerkannt.

Bäume müssen fallen

Weiter informierte Bürgermeister König über den aktuellen Stand der Baumfällung im Zuge der Maßnahme "Allwetterplatz". In Abstimmung mit der Regierung seien die großen Fichten im Bereich der Schule bereits umgelegt worden, da größere Baumfällungen ab Ende Februar oder Anfang März eingestellt sein müssen.

Die Schulleitung habe ein Anliegen an ihn herangetragen, teilte König mit. Aufgrund der starken Verschmutzung der Laufbahn durch die Lärchen würde die Schulleitung eine Fällung begrüßen. Im Gemeinderat zeigte sich eine positive Stimmung, und der Bürgermeister will dieses Anliegen verfolgen und weitergeben.
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