Schnelles Internet hat 1500 Haushalte in Neusorg, Brand und Pullenreuth erreicht
"Das Warten hat sich gelohnt"

Lokales
Neusorg
07.08.2015
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Es ist soweit: Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse sind da. Ab sofort können rund 500 Haushalte in den Ortsteilen Bernlohe, Brand, Fuhrmannsreuth, Grünberg, Neubrand und Oberölbühl in Brand, rund 400 Haushalte in Neusorg, Riglasreuth, Schwarzenreuth, Stockau, Weihermühle und Wernersreuth sowie rund 600 Haushalte in den Ortsteilen Arnoldsreuth, Dechantsees, Funkenau, Harlachberg, Kellermühle, Lochau, Mengersreuth, Neuweiher, Pullenreuth, Rehbühl, Schindellohe, Schlag, Tannenhäusl, Trevesen, Trevesenhammer und Zottenwies in Pullenreuth mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Netz surfen.

Alles gleichzeitig

Und das ist nicht alles: Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Bürger von Brand, Neusorg und Pullenreuth können jetzt alles aus einer Hand bekommen. Die Bürgermeister Ludwig König, Peter König und Hubert Kraus begrüßten im Rathaus Andreas Rudloff und Friedrich Weinlein von der Telekom, Theresia Bayer von der Handyalm Neusorg als ortsansässiger Partner sowie Geschäftsstellenleiter Stefan Roth und Bauamtsleiter Achim Scherm von der Verwaltungsgemeinschaft Neusorg. Die Verwaltungschefs waren sich einig, dass dieser Breitbandausbau ein Meilenstein für die Gemeinden Brand, Neusorg und Pullenreuth darstelle. Der Dank galt der Verwaltung, die rechtzeitig alle Weichen für die Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen gestellt hat.

"Das Warten hat sich gelohnt. Ab sofort können die Bürger von Brand die schnellen Internetanschlüsse buchen", sagt Andreas Rudloff, zuständig im Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland. "Eine moderne digitale Infrastruktur ist ein Standortvorteil - für die gesamte Kommune, aber auch für jede einzelne Immobilie."

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist eine Breitbandtechnologie. Diese nutzt für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. VDSL unterscheidet sich von DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Mit VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Herunterladen erreicht. Ein DSL-Anschluss schafft bis zu 16 MBit/s.

Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegt die Telekom jetzt Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (MFG), den großen grauen Kästen am Straßenrand, einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal gewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

Kurze Ladezeiten

Für das einfache Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterladen von einzelnen Musiktiteln reichen DSL-Geschwindigkeiten. Mit VDSL ist mehr möglich: Telefonieren, Surfen und Fernsehen ist über diesen Anschluss gleichzeitig möglich. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich und Streaming-Angebote von Musikanbietern und Videoportalen laufen ruckelfrei.
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