Schüler gestalten unter der Regie von Gartenbau-Profis die Außenanlagen des neuen ...
Ästhetik und Funktionalität

Nach Anweisung von Gartenbäuerin Monika Keck wurde das Areal um den neuen Allwetterplatz von den Schülern der achten Klasse zusammen mit Mitarbeitern des Maschinenrings bepflanzt. Bild: ld
Lokales
Neusorg
23.10.2015
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Schlechtes Wetter gibt es nicht - höchstens verkehrte Kleidung. Das wissen auch die Schüler im Fichtelnaabtal, und so kamen sie bestens gerüstet bei optimalem Pflanz-Wetter zum umfangreichen Aktions-Einsatz zur Gestaltung der Außenanlagen um den neugebauten Allwetterplatz.

Harmonisch in das Bild der bestehenden Anlage einfügen sollte sich der neu zu gestaltende Teil, und auch noch möglichst gut für den Unterricht nutzbar sollte er sein. Beide Wünsche konnten nach umfangreichen Vorplanungen im Rahmen eines Projektes der vertieften Berufsorientierung in Kooperation von Schule, Gemeinde und weiteren außerschulischen Partnern nun zum erfolgreichen Abschluss geführt werden.

Professionelle Anleitung

Die Idee, die Außenanlage des Schulgeländes zusammen mit Schülern zu gestalten, fiel schnell bei Marion Höcht, Geschäftsführerin des Maschinenrings Stiftland GmbH und des Maschinenrings Tirschenreuth e.V. auf fruchtbaren Boden; für ein Pflanzprojekt die beste Grundlage.

Durch ihre Zusicherung der Anleitung und Einweisung der Schüler der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg konnte die Projektarbeit im Praxisteil umgesetzt werden. So arbeiteten die 17 Schüler der achten Klasse unter Betreuung von Klassleiterin Erni Bühl unter der Regie von Gartenbäuerin Monika Keck aus Bodenreuth und ihren fünf Kollegen fleißig, die vielen Stauden und Bäume fachgerecht zu pflanzen.

Die ersten Grundkenntnisse hatte sich die Klasse im letzten Schuljahr schon bei der Pflege und dem Ausbau der Streuobstwiese am Schulhaus Ebnath angeeignet. Dort brachte der Einsatz bei der ersten Apfelernte schon entsprechend Früchte. Monika Keck wies in Neusorg die Schülerinnen und Schüler an, die Pflanzen auf die unterschiedlichen Pflanzorte gemäß der Pflanzliste und dem Pflanzplan zu verteilen, Pflanzlöcher mit Spaten und Hacke auszuheben und die Pflanzen richtig zu setzen. Erde einbringen, die Pflanzen einsetzen, andrücken, wässern und vieles mehr.

Keine Wünsche offen

Alle Arbeitsschritte wurden fachkundig angeleitet und begleitet. Gartenamtsrat Harald Schlöger hatte auf Initiative der Gemeinde als Kreisfachberater für Gartenbau und Landschaftspflege in Vorfeld des Praxisteils die Planung gezaubert und vorgestellt, die keine Wünsche offen lässt. Mit großen heimischen Laubbäumen wurde die Reihe der Straßenbäume entlang der Schulstraße bis zur OWV-Tafel weitergeführt.

Auf der Fläche hinter der Tafel entstanden eine Hecke und ein Naschgarten, der die Inhalte des Heimat- und Sachunterrichts aufgreift. Im Frühjahr wird dieser Bereich noch um einen Kräuter- und Gemüsegarten ergänzt.

Des Weiteren wurde die Geländeführung mit heimischen Hölzern in Form von Pflanzinseln begrünt. Dass der Maschinenring dabei noch einen Teil der Kosten des Pflanzgutes übernahm, freut die verantwortlichen der Bildungsstätte natürlich zusätzlich.
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