Selbstbewusster Jubilar

Zahlreiche Ehrengäste gaben sich zur Umbenennung zur Gemeinde Neusorg in der Rektor-Haindl-Aula die Ehre. Sie beglückwünschten einen vitalen Jubilar, dem es nicht an Zuversicht mangelt. Bild: hkö
Lokales
Neusorg
21.11.2014
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Salutschüsse zur Geburtstagsfeier. Das 65-Jährige der Gemeinde Neusorg war ein guter Grund dafür. Zahlreiche Gäste gaben sich die Ehre. Der Jubilar zeigte sich stolz und optimistisch.

(hkö) Die Bürger von Neusorg, Schwarzenreuth, Wernersreuth, Riglasreuth und Weihermühle begingen ihren Jubeltag standesgemäß. Bei der Festsitzung des Gemeinderates anlässlich der Umbenennung von Gemeinde Schwarzenreuth auf Gemeinde Neusorg vor 65 Jahren war die Rektor-Haindl-Aula mit Ehrengästen aus Politik, Kirche und Vereinen voll besetzt.

Schützen lassen's krachen

Nach den Salutschüssen der Böllerschützen des Schützenvereins Neusorg und dem Lied "Zuhause" von Adel Tawil, vorgetragen von Larissa Pöllath und Kathrin Graßl, erinnerte Bürgermeister Peter König an den 17. November 1949. Die Umbenennung auf Gemeinde Neusorg sei Anlass genug für diese Festsitzung.

Peter König ging auf den Werdegang der noch jungen Gemeinde Neusorg ein. Das historische Datum 5. Mai 1878, die Eröffnung der Bahnlinie Prag-Paris, an der auch Neusorg mit einer Bahnstation lag, brachte zwar einen deutlichen Aufschwung, zum Gemeindestatus reichte es aber noch nicht.

Die Zeit war reif

Durch die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg angesichts der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen setzte die zweite starke Einwohnerzunahme ein. Nun war die Zeit reif, die Umbenennung in Gemeinde Neusorg zu beantragen.

Am 17. November 1949 wurde die Urkunde zur Umbenennung ausgestellt, die Arbeit des Bürgermeisters und des Gemeinderates konnte beginnen. Der Bürgermeister blickte auf seine Amtsvorgänger Johann Lohr (1948 bis 1966), Ludwig König (1966 bis 1978), Josef Schmid (1978 bis 1990), Günther König (1990 bis 2008) sowie die ehemaligen Gemeinderäte zurück. Diesen mit ihm fünf Bürgermeistern zur Seite standen insgesamt 168 Gemeinderäte. Verstorben sind zwei ehemalige Bürgermeister und 44 Gemeinderäte. Ihnen zum Gedenken erhoben sich die Gäste von ihren Plätzen.

Sichtbarer Wandel

"Johann Lohr, Ludwig König, Josef Schmid und Günther König - Diese vier Namen stehen auch für den sichtbaren Wandel von einer kleinen Arbeitersiedlung zu einer Gemeinde mit allen notwendigen infrastrukturellen Einrichtungen, mit sehr guten vorschulischen und schulischen Einrichtungen, aber auch einem Angebot zur Freizeitgestaltung."

Alle diese Errungenschaften führten schließlich dazu, dass die Gemeinde Neusorg Sitz der Verwaltungsgemeinschaft geworden ist und mit der Nachbargemeinde Pullenreuth als Kleinzentrum eingestuft wurde", stellte König fest.

Er wünschte allen Neusorger Bürgern ein herzliches "Glück auf" und sagte: "Blicken wir dankbar zurück und schauen wir mutig nach vorne". Beim Lied "Ein Hoch auf uns" von Andreas Bourani mit Larissa Pöllath und Kathrin Graßl am E-Piano sangen die Gäste kräftig mit.(Seite 24)
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