Würde der Älteren wahren

Lokales
Neusorg
30.09.2015
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Immer mehr Arbeitnehmer sorgen sich um ihre Auskommen im Alter. Mit einer Ausstellung in Neusorg will die katholische Arbeitnehmerbewegung für mehr Transparenz bei diesem Thema sorgen.

Die örtliche KAB hatte zusammen mit dem Diözesanverband Regensburg und dem Bildungswerk zu den erstmals im Landkreis Tirschenreuth stattfindenden diözesanweiten Sozialtagen eingeladen. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung fand ein Gottesdienst in der Pfarrkirche Patrona Bavariae statt. Dabei forderte Pfarrer Hans Riedl in seiner Predigt dazu auf, die Würde der Älteren zu wahren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung unter dem aussagekräftigen Motto "Alter! Jetzt geht's um die Rente" mit einem Stehempfang im Pfarrheim. Dazu konnte KAB-Ortvorsitzende Gabriele Söllner neben dem katholischen Geistlichen Hans Riedl und dem evangelischen Pfarrer Andreas Kraft auch stellvertretenden Landrat Günter Kopp, Neusorgs Bürgermeister Peter König sowie zahlreiche Vertreter des KAB-Kreisverbands und der Ortsverbände willkommen heißen. Ihr Gruß galt ebenso Diözesansekretär Markus Nickl, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Ausstellung stattfinden konnte.

Ebenso dankte sie Bürgermeister Peter König. Er hatte es ermöglicht, die Ausstellung und die Beratung im Rathaus auszurichten. In ihrer Willkommens-Rede unterstrich die KAB-Ortsvorsitzende, die Rente sei ein gesellschaftlich wichtiges Thema. Sie erinnerte auch an das von Papst Franziskus ausgesprochene Wort "Der Mensch ist Mensch vom Anfang bis zum Ende".

Stellvertretender Landrat Günter Kopp hob heraus, "sozial" bedeute sich für Schwache einzusetzen. Hier sei die katholische Arbeitnehmerbewegung an vorderster Stelle präsent. Sie setze sich für die soziale Gestaltung ein und lege "den Finger in die Wunde". Kopp hob besonders die Vertretung der Mitglieder durch die KAB in sozialen Fragen heraus.

Seine Freude, dass die Ausstellung "Alter! Jetzt geht's um die Rente" im Foyer des Rathauses von Neusorg veranstaltet wird, brachte auch Bürgermeister Peter König zum Ausdruck. Er unterstrich, die Sozialtage und die Ausstellung im Rathaus sollen dafür sensibilisieren, dass mit der Vorsorge für das Alter in jungen Jahren begonnen werden muss.

Er lobte die gute Vereinsarbeit des KAB-Ortsverbands und hob besonders das Engagement von Vorsitzender Gabriele Söllner hervor. Das Thema der Ausstellung gehe alle an. Durch den demografischen Wandel verlängere sich die Lebensarbeitszeit. Dennoch dürfe nicht Jung gegen Alt "ausgespielt" werden.
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