Helfer vor Ort hoffen
Neues Auto für HvO

Politik
Neusorg
05.04.2016
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Der Gemeinderat stimmte dem Haushalt für das "Katholische Kinderhaus St. Josef" zu. Aufgrund der Vereinbarung zwischen der Kirchenstiftung "Patrona Bavariae" verpflichtet sich die Kommune, 80 Prozent der nicht abgedeckten Betriebskosten zu übernehmen. Im Haushaltsjahr stehen den Gesamteinnahmen von 339 743 Euro Ausgaben von 402050 Euro entgegen. Daraus ergibt sich ein voraussichtliches Betriebskostendefizit von 62 306 Euro. Somit rechnet Peter König mit rund 50 000 Euro Gemeindeanteil.

Laut jüngster Abfrage hätten 15 Eltern von Schulkindern Bedarf an der Mittagsbetreuung angemeldet, die im Kinderhaus gewährleistet werden könne. In der Schule sei, laut Schulverband, eine Mittagsbetreuung wie sie das Kinderhaus leiste nicht möglich, erklärte der Bürgermeister.

Der TÜV steht an


Eine Abordnung der "Helfer vor Ort" (HvO) verfolgte gespannt die Entscheidung des Gremiums über ihr Anliegen, der notwendigen Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges. 2011 sei aus Not schnell ein übertragenes Fahrzeug angeschafft worden, dafür stehe in 2017 der TÜV-Termin an.

Peter König erläuterte, er habe die Verwaltungsgemeinschaft mit ins Boot geholt, denn die "HvO"-Einsatzzahlen weisen 105 in Neusorg, 70 in Pullenreuth und über 50 in Brand und Ebnath auf. Es passiere tagtäglich etwas im Fichtelnaabtal, wo Helfer und Fahrzeug gefordert seien. Mit Hilfe der Gemeinden und unterschiedlichen Mitteln will Bürgermeister König eine Finanzierung auf den Weg bringen, ein Fahrzeug im Jahr 2017 anzuschaffen.

Der Rathauschef bat seine Kollegen im Gemeinderat dies wohlwollend zu unterstützen. Die "HvO" finanzierten sich selbst und lebten von Spenden, so König. Acht Personen seien rund um die Uhr unterwegs in der gesamten VG zum Wohle der Bürger. Fraktionsvorsitzender Dieter König verglich den "HvO" mit der Feuerwehr und schlug vor die gleiche Summe (42 000 Euro) im Haushaltsplan für die "HvO" einzuplanen.

Auf Nachfrage von Dr. Günther Fütterer, ob es eine Zwischenlösung für den Festplatzbedarf der Vereine gäbe, diskutierte das Gremium abschließend die Thematik. Bürgermeister Peter König teilte mit, es gäbe ein geeignetes Grundstück. Er plane, nicht nur die Vereine zu einer Ideenwerkstatt einzuladen.

Multifunktional ?


Dieter König meinte, die örtlichen Vereine würden in den nächsten zwei Jahren keine Feste halten, weil sie ausgeblutet seien. Die SPD-Fraktion stehe zu einem Multifunktionsplatz, aber nicht in Form eines Festplatzes.
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