Tischtennis
Jubel beim SV Neusorg

Mit einer Glanzleistung kamen die Neusorger Tischtennisdamen um Christina Stock-Schönfelder (Bild) zu zwei glatten Heimsiegen und haben damit das Ticket für die nächste Bayernliga-Saison so gut wie gesichert. Bild: A. Schwarzmeier
Sport
Neusorg
10.03.2016
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Dieser Doppelschlag sollte dem SV Neusorg ein weiteres Jahr Bayernliga Nord sichern. Die Tischtennis-Damen fertigten sowohl das Schlusslicht als auch den Tabellenführer überlegen ab.

Ein Doppelspieltag zum "mit der Zunge schnalzen" liegt hinter Neusorgs Bayernliga-Damen. Vor den Begegnungen steckten die Gastgeberinnen trotz ihres ausgeglichenen Punktekontos noch ganz fest im Abstiegskampf fest, schließlich steigen in der Liga zwei Teams direkt ab und der Drittletzte muss in die Relegation. Mit zwei deutlichen Heimsiegen ist der Ligaerhalt so gut wie gesichert.

Zum "Aufwärmen" kam das Tabellenschlusslicht Regenstauf gerade recht. Für den Gast war es die letzte Chance auf den Klassenerhalt, doch der SVN zog von Beginn an sein Ding durch. Julia Todoli mit Partnerin Heidi Philipp setzten sich ebenso glatt in drei Sätzen durch wie Christina Stock-Schönfelder mit Tamara Wegmann. Diese Souveränität setzte sich auch in den Einzeln fort. Stock-Schönfelder, Wegmann und Todoli bauten die Führung ohne Satzverlust auf 5:0 aus. Einzig Gästespielerin Cornelia Niebler sorgte für Gegenwehr. Philipp bekam dies beim 9:11 im fünften Durchgang ebenso zu spüren wie Todoli, doch da hatte die Neusorgerin mit 14:12 das bessere Ende für sich. Dies sollten auch die einzigen Satzgewinne für die Gäste bleiben.

Da hatten sich die Neusorgerinnen noch einige Körner für das zweite Match gegen Spitzenreiter TSV Lauf aufgehoben, gegen den nach der am grünen Tisch erlittenen Vorrundenniederlage noch eine kleine Rechnung offen stand. Bereits die Doppel zeigten, dass diese unbedingt beglichen werden sollte, gingen doch beide ohne Satzverlust an den SVN. Auch wenn die Gäste ersatzgeschwächt antraten, mit einer derartigen Machtdemonstration hatten sie sicherlich nicht gerechnet. Zwar mussten Tamara Wegmann und Heidi Philipp je einmal über fünf Sätze gehen, doch blieben sie ebenso verlustpunktfrei wie Christina Stock-Schönfelder und Julia Todoli. Damit war die Hinspieleinbuße wettgemacht und der Vertrag mit der Bayernliga um eine weitere Spielzeit verlängert. Gleichzeitig verringerte sich der Rückstand auf Lauf auf nur einen Minuspunkt.

Damen Landesliga Nordost: SV Neusorg II - SSV Brand 8:5

Den Vertrag für die Landesliga im nächsten Jahr hatte die "Zweite" schon länger in der Tasche, nun ging es gegen den Lokalrivalen sogar um Platz zwei und der damit verbundenen Relegationsrunde um den Aufstieg in die Bayernliga. Doch die Partie begann so gar nicht nach dem Geschmack der Gastgeberinnen, gingen doch beide Doppel an den SSV. Wie würde sich diesmal Carolin Gley schlagen? Nach ihrer überragenden Vorrunde rückte sie an die Spitze auf, schien jedoch von der Führungsposition fast schon erdrückt zu werden. Doch diesmal war alles anders: Der Lokalrivale hatte ihr Kämpferherz wieder geweckt, drei Mal musste sie über fünf Sätze gehen und drei Mal rang sie mit ihrer bekannt stoischen Ruhe ihre Gegnerinnen nieder. Damit war auch ohne die weiterhin erkrankte Jannika Zangmeister ein wichtiger Teil der Ernte eingefahren. Ein weiterer Eckpfeiler war Petra Reger, die in ihren beiden Partien ebenfalls ungeschlagen blieb. Zwei Punkte verbuchte auch Elke Pöhlmann, während Isabella Roth einen Zähler beisteuerte, der nicht nur zum Sieg, sondern auch vorzeitig zum Vizemeistertitel und der damit verbundenen Aufstiegsrelegation reichte.

Damen 2. Bezirksliga Nord: SV Neusorg III - SC Eschenbach 8:5

Um nichts mehr ging es für die "Dritte" im Saisonfinale, nachdem bereits in der Vorwoche der Meistertitel gesicherte wurde. Da half es den Gästen letztendlich auch nicht viel, dass der SVN nur zu dritt angetreten war. Ohne die bereits kampflos überlassenen Zähler musste sich nur Petra Reger zwei Mal unglücklich in fünf Sätzen geschlagen geben. Roswitha Roth und Louisa Müller ließen nichts anbrennen und gewannen all ihre Begegnungen.

Herren 3. Bezirksliga Nord: SV Neusorg - TB Weiden 4:9

Nach dem unglücklichen 7:9 in der Vorrunde wollten die Neusorger im Rückspiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer den Spieß umdrehen. Doch die Personalsituation machte dem SVN bereits im Vorfeld einen Strich durch die Rechnung. Ohne drei Stammspieler und einem Volker Ernstberger, der berufsbedingt seit Monaten nicht mehr trainieren konnte, stand der Sieger eigentlich schon vor Spielbeginn fest. Und so kam es auch - einzig das verbliebene Spitzenpaarkreuz mit Florian Ritter und Christian Stock konnte sowohl im Doppel als auch in den Einzeln punkten.
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