Tischtennis
Team fühlt sich in der neuen Klasse wohl

Sport
Neusorg
21.09.2016
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Einen radikalen Umbruch mussten Neusorgs Tischtennis-Damen in der Sommerpause vornehmen. Das langjährige Spitzenduo Christina Stock-Schönfelder und Tamara Wegmann steht nicht mehr zur Verfügung. Während sich Stock-Schönfelder aufgrund ihrer starken beruflichen Beanspruchung in die zweite Mannschaft zurückgezogen hat und auch hier nur das eine oder andere Heimspiel bestreitet, steht Wegmann studienbedingt überhaupt nicht mehr zur Verfügung.

So mussten die Damen nach ihrem hervorragenden dritten Platz in der letzten Saison in der Bayernliga gezwungenermaßen in die Landesliga zurückziehen. Neue Nummer Eins ist Julia Todoli, die aufgrund ihrer großartigen Leistungen erst in der Rückrunde in die "Erste" aufgerückt war. Auf zwei nach vorne gespielt hat sich aus der "Zweiten" die 14-jährige Jannika Zangmeister. Nur eine Position aufgerückt ist Heidi Philipp, die in der Sommerpause mit ihrem Einzug ins Viertelfinale der Senioren-Weltmeisterschaften für einen unglaublichen persönlichen Erfolg gesorgt hatte. An Vier ist Carolin Gley aus der "Zweiten" aufgerückt,

Gäste trumpfen auf


Das neuformierte Team schien sich in der neuen Klasse gleich richtig wohl zu fühlen. Sowohl Julia Todoli mit Heidi Philipp als auch Jannika Zangmeister mit Carolin Gley konnten trotz enormer Gegenwehr ihre Eingangsdoppel gegen die SpVgg Erlangen für sich entscheiden. Im Spitzenpaarkreuz trumpfte dann jedoch der starke Aufsteiger enorm auf und entschied beide Einzel für sich. Heidi Philipp gelang die erneute Führung, ehe die Gäste so richtig auftrumpften, vier Partien für sich entschieden und auf 6:3 davonzogen. Zwar verkürzte Carolin Gley kurzzeitig, doch die Gäste stellten bei Philipps 9:11 im Entscheidungssatz den alten Abstand wieder her. Bei 4:7 schien damit die Begegnung gelaufen.

Doch nun wollte es der SVN noch einmal wissen. Todoli mit 11:9 im fünften Durchgang und Zangmeister mit einem Vier-Satz-Erfolg brachten die Gastgeber auf 6:7 heran, ehe Carolin Gley gegen die Erlanger Nummer Zwei als glatter Außenseiter ins Spiel ging. Doch von dieser Rollenverteilung war in der Begegnung selbst nichts zu sehen, Gley trumpfte groß auf und sicherte ihren Farben in drei Sätzen doch noch einen Zähler zum 7:7-Endstand. Der Umbruch machte sich natürlich auch in der "Zweiten" bemerkbar, in der Auftaktbegegnung jedoch zu deren Vorteil, da der SVN in Bestbesetzung gegen die SpVgg Erlangen II antreten konnte. Während Christina Stock-Schönfelder und Isabella Roth in fünf Sätzen einen knappen Erfolg feierten, mussten Elke Pöhlmann und Petra Reger glatt abgeben. In den Einzeln zeigte Stock-Schönfelder, dass sie trotz fehlendem Training eine Klasse für sich darstellt. Trotz zweimaligem Satzrückstand riss sie jedes Mal das Ruder wieder herum und legte mit drei Siegen den Grundstein beim 8:4 für den ersten doppelten Punktgewinn.

Ebenso ungeschlagen blieb die aus der Dritten aufgerückte Petra Reger in ihren zwei Partien. Mit je einem Zähler machten Isabella Roth und Elke Pöhlmann den Auftakterfolg perfekt.
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