Alte Bekannte

Die ehemalige Neusorger Kindergartenleiterin Schwester Stefanie Auburger führte die Neusorger KAB durch das Kloster Mallersdorf und den Festsaal. Bild: öt
Vermischtes
Neusorg
08.09.2016
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Gottes Segen ist die beste Reiseversicherung. Diese Erfahrung machte die KAB bei ihrem Ausflug ins niederbayerische Landshut.

Bei strahlendem Sonnenschein startete die katholische Arbeitnehmerbewegung zu ihrem traditionellen Familienausflug. Nach dem Reisesegen von Präses Pfarrer Hans Riedl machte sich ein Reisebus auf den Weg in die niederbayerische Landeshauptstadt. Vor der Abfahrt hatte auch Berta Heining, deren umsichtiger Organisation wieder ein vollbesetzter Bus zu verdanken war, die Teilnehmer mit einer launigen Grußbotschaft verabschiedet.

Auf den Weg nach Landshut wurde das hoch über der Landschaft thronende Kloster Mallersdorf angesteuert. Schwestern aus dem Mutterhaus der "Armen Franziskanerinnen von der heiligen Familie" waren lange Zeit in Neusorg im Kindergarten und in der Krankenpflege tätig. Vielen Mitreisenden waren sie noch in guter Erinnerung. So konnte mit Schwester Stefanie Auburger auch eine gute Bekannte begrüßt werden.

Dabei genossen die Gäste eine interessante Führung durch das Klostergebäude, die Ökonomie und die Klosterkirche. Die Neusorger KAB-Mitglieder waren beeindruckt vom Wirken der 160 Schwestern, die derzeit im Mutterhaus in den verschiedensten Bereichen tätig sind. Auf dem Klosterfriedhof wurde der in Neusorg wirkenden, aber inzwischen verstorbenen Schwestern gedacht.

Die mitreisenden Kinder waren besonders von dem großen Kuhstall begeistert, in dem sich das Vieh dank Auslauf und Bürstenmassage sichtlich wohl fühlte. Mit einem Dank an Schwester Stefanie Auburger und frisch gestärkt von dem Mittagessen im Klosterbräustüberl brach die Gruppe nach Landshut auf. Vor dem Rathaus warteten schon zwei Stadtführer auf die Gruppe. Beginnend mit der Geschichte der prunkvollen Landshuter Hochzeit im Jahre 1475, die im Rathaussaal eindrucksvoll dargestellt ist, durften die Teilnehmer am Familien-Ausflug einen knapp zweistündigen, lebendigen Geschichtsunterricht vor umwerfender Kulisse erleben. Alle bewunderten die prächtig renovierten Bürgerhäuser aus mehreren Jahrhunderten und St. Martin mit dem höchsten Backsteinkirchturm der Welt.

Die Ausflügler genossen auch bei der nachmittäglichen Pause das Flair des geschichtsträchtigen Marktplatzes. Anschließend trat die Gruppe die Heimreise an. KAB-Vorsitzende Gabriele Söllner zeigte sich erfreut, dass der Familienausflug bei allen Gefallen fand und dankte den Teilnehmern, die durch das gute Miteinander zum Gelingen des schönen Tages beitrugen.
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