Die Helfer vor Ort Fichtelnaabtal brauchen ein neues Einsatzfahrzeug
Das Ziel in greifbarer Nähe

Über den aktuellen Stand der Spendenaktion unterhielten sich (von links) Kilian Fraunholz, Kristina Konz, Dominik Killermann, Bürgermeister Peter König, Ludwig König, Hubert Kraus, Daniela Hofmann und Fabian Ritter. Bild: mde
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Neusorg
21.10.2016
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Sind Menschen in Not, ist schnelle Hilfe gefragt. In ländlichen Orten dauert es aber oft zu lange, bis ein Rettungswagen kommt. Doch um überhaupt loszukommen brauchen die Helfer vor Ort (HvO) Fichtelnaabtal erstmal ein neues Fahrzeug.

(mde) Dafür sind schon viele Spenden eingegangen, nur wenig fehlt den Helfern für das neue Fahrzeug noch. Im Sitzungssaal des Rathauses kamen die Gemeindeoberhäupter und das Team der HvO Fichtelnaabtal zusammen, um über die Fortschritte der Spendenaktion für ein neues Fahrzeug zu beraten. Seit März sammeln die Helfer Geld.

Bürgermeister Peter König zeigte sich, stellvertretend für seine Amtskollegen, über die Berichte der Ehrenamtlichen überrascht und erfreut. Dominik Killermann, der sich federführend um die Neuanschaffung kümmert, berichtete über die umfangreiche Arbeit, um die Einsatzfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern.

Spenden einsammeln


Anfängliche Ideen und Überlegungen, das Projekt zu finanzieren, wurden umgesetzt. Mit Spenden von Gemeinden, Firmen, Vereinen und auch Privatpersonen hat sich bereits eine fünfstellige Summe angespart.

Nach dem positiven Zuspruch der letzten Monate sei man optimistisch, das jetzige Einsatzfahrzeug durch ein adäquates und sicheres ersetzen zu können. Es soll langfristig für jede Jahreszeit und jedes Gelände zwischen Steinwald und der Kösseine geeignet sein.

Mit der Weihnachtszeit und Teilnahme an verschiedenen Weihnachtsmärkten im Gemeindegebiet möchten die Teammitglieder die Spendenaktion fortsetzen und in die weitere Planung und Kaufphase gehen. Einen mittleren vierstelligen Spendenbetrag brauchen die Helfer vor Ort noch und appellieren nochmals an Firmen aus Brand, Ebnath, Neusorg und Pullenreuth, sich zu beteiligen.

25 Mal los


Peter König betonte auch im Namen seiner Kollegen Hubert Kraus, Ludwig König und Manfred Kratzer, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für Menschen ist, die in Not geraten sind. Im Namen der Gemeinde dankte er für die unendlichen Einsatzstunden sowie die geleistete Bereitschaftszeit. Jeden Monat müssen die Helfer rund 25 mal los, um die Zeit, bis der Rettungswagen kommt, zu überbrücken. Dazu gehöre auch die Zeit, die bisher anfiel, um die Finanzierung des neuen Fahrzeugs zu organisieren.
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