Familie Heindl gewinnt Blumenwettbewerb
Alles eine Frage der Erde

Von einer Blütenpracht umgeben sind (von links) Vorsitzender des Fremdenverkehrs- und Verschönerungsvereins Günter Pöllmann, Sandra, Barbara, Judith und Josef Heindl. Bild: gis
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Neusorg
05.09.2016
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Geranien und Petunien an den Fenstern, jede Menge an Hortensien im Hof und Sonnenblumen mit tellergroßen Blüten: Die Pracht des Blumenparadieses der Familie Heindl verschlägt Besuchern fast den Atem.

Mehlmeisel. Kein Wunder, dass die Familie bei der 35. Blumenschmuckbewertung des Fremdenverkehrs- und Verschönerungsvereins (FVV) den ersten Platz belegte und bei allen Kriterien punkten konnte: Fensterblumenschmuck, Vorgarten, Besonderheiten und Gesamteindruck "immer von der Seite öffentlicher Straßen aus betrachtet", wie Vereinsvorsitzender Altbürgermeister Günter Pöllmann betont.

"Barbara hat den berühmten grünen Daumen", lacht Schwiegertochter Judith Heindl, als sie durch das ein wenig versteckte, fast an den Wald angrenzende Blumenmeer der Familie am Naabweg führt.

Hopfen an der Hauswand, der für Tee verwendet wird, Dahlien, deren Knollen im Keller überwintern, Stauden, alte Bauerngartenblumen wie Phlox, Malven, Ringelblumen, Rittersporn und Stockrosen, die sich alljährlich selbst aussäen, Schlehen für einen "gehaltvollen" Fruchtwein. "Die sonnigen Tage haben der Pracht noch mal zu einem zusätzlichen Blütenschub verholfen, aber auch viel Wasser verlangt" bestätigt Josef Heindl.

Zwei Stunden gießen


Seitenfüllend wäre es, all die Blumen und Kräuter aufzuzählen, die im und am Haus der Familie wachsen und blühen. "Wobei ich auch viele selbst ziehe und im Frühjahr neu setze", erzählt Barbara Heindl. Und das macht die Mehlmeiselerin mit Kreativität und viel Herzblut. "Alleine würde ich das natürlich nicht schaffen", gibt sie zu, die im Sommer manchmal "bis halb elf im Garten werkelt". Braucht sie auch nicht, denn Ehemann Josef steht ihr vor allem beim täglichen, meist zweistündigen Gießen und bei der groben Gartenarbeit zur Seite. Zudem hat er ein geniales Hochbeet angelegt.

Aber auch Sohn Michael, Schwiegertochter Judith und die Enkelinnen Sandra und Kerstin helfen gerne mit. Barbara Heindl verrät auch das Geheimnis der Blütenpracht und plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen: "Beim Pflanzen immer gute Erde verwenden, das ist ganz wichtig. Gießen mit Wasser aus dem hauseigenen Brunnen, das Verwelkte gleich abzupfen und nach ein paar Wochen mit ein wenig Dünger nachhelfen." Das sei eigentlich auch schon alles, erklärt sie. "Und ihre große Liebe zur Natur", ergänzt Schwiegertochter Judith.

Die PlatzierungenAuch andere Anwesen punkteten mit ihrer Blumenpracht. Den zweiten Platz belegte Familie Nickl aus Mehlmeisel (Mitterlinder Weg 10). Familie Sticht, ebenfalls aus Mehlmeisel (Waldhausstraße 58), holte sich den dritten Platz. Die Preise und Urkunden erhielten die Sieger beim Entenrennen des FVV Mehlmeisel während des Gartenfests des FGV Mehlmeisel am Sonntag, 28. August. Die Jury bestand aus Bürgermeister Franz Tauber, zweitem Bürgermeister Franz Scharl, den Gemeinderäten Günther Daubner, Matthias Ehlich, Hans-Jürgen Hautmann sowie Andreas Munder von der Tourismus und Marketing GmbH Ochsenkopf sowie Günter Pöllmann vom FVV. (gis)
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