Gemeinderat Neusorg
Brunnen weiterhin zu schwach

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Neusorg
26.07.2016
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Der Tiefbrunnen II bleibt das Sorgenkind der Gemeinde Neusorg. Bis er wieder richtig funktioniert und genügend Wasser fördert, soll der Zweckverband zur Wasserversorgung oberes Fichtelnaabtal" aushelfen.

Die Sanierung der Tiefbrunnen I und II war Thema der Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Peter König erläuterte die bisherigen Ergebnisse der Arbeiten am Tiefbrunnen II: Nach einer mechanischen Reinigung und dem Ausbau von Filterrohren und Pumpe habe sich keine wesentliche Besserung der Fördermenge gezeigt.

Eine chemische Reinigung sei erforderlich, um Mangan- und Eisenablagerungen an den Außenwänden und den Klüften des Brunnens zu entfernen. Ziel sei laut König eine Wasserentnahme von 4,5 Liter pro Sekunde und 20 Stunden täglich, um den Verbrauch in heißen Jahresperioden zu sichern. Jedoch fehlen in der Pumpleistung des Tiefbrunnens II zur ehemaligen Leistung noch 1,2 Liter pro Sekunde, um die Versorgung der Gemeinde langfristig zu sichern.

Um Erkenntnisse über die Vorgänge in den letzten Jahren im Tiefbrunnen II zu gewinnen, empfehlen das Ingenieurbüro Piwak sowie das Wasserwirtschaftsamt Weiden eine geophysikalische Untersuchung des Brunnens. Die Kosten dafür würden sich auf 7500 bis 8000 Euro belaufen.

Das Gremium entschied sich beim Tiefbrunnen I für eine Kamerabefahrung und eine Regenerierung der Filterrohre, um Erkenntnisse über den Zustand des Brunnens zu erlangen. Die Arbeiten am Tiefbrunnen II werden zunächst eingestellt. Über eine geophysikalische Untersuchung des Brunnens werde erst entschieden, wenn die Sanierung des Tiefbrunnen I abgeschlossenen sei. Für den Übergang soll der Notverbund zur Versicherungsversorgung mit dem "Zweckverband zur Wasserversorgung oberes Fichtelnaabtal" solange wieder hergestellt werden, bis die beiden Brunnen die Wasserversorgung wieder gewährleisten können.

Zudem gab König bekannt, dass die nächste Bauausschussitzung am 25. Juli stattfindet. Für das sanierte und wieder aufgestellte "Marterl" in Weihermühle sei der Segnungstermin am 27. Juli um 18 Uhr nach dem Gottesdienst.

Gerhard Fröhlich sprach der Feuerwehr Neusorg ein Lob aus, sie habe sich bei einem Kaminbrand vorbildlich verhalten. Weiter berichtete er vom Erfolg von Heidi Philipp bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft der Senioren in Alicante in Spanien. Sie habe es bis ins Achtelfinale geschafft und gehöre als 16. von 4600 Teilnehmern zu den besten Tischtennisspielerinnen weltweit. Im Herbst soll Philipp für diese Leistung geehrt werden.

Weiter sei laut Dr. Günther Fütterer die Art der Grüngut-Ablagerung moniert worden. Prinzipiell gebe es zwei Entsorgungsschienen, für Rasenschnitt sowie Baum- und Strauchschnitt, deshalb werde demnächst eine Ausschilderung angebracht. Nach einem Hinweis von Karl Lenhard bezüglich vergilbter Straßenschilder in der Gemeinde sagte Bürgermeister König zu, die Beschilderung demnächst reinigen zu lassen.
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