KAB-Familien besuchten Straußenfarm von Matthias Frank
Keine Angst vor großen Tieren

Beim Ausflug der Katholischen Arbeitnehmerbewegung zur Straußenfarm Frank in Mitterhof bei Waldsassen durften Eltern und Kinder auch Lamas und Alpakas bestaunen. Bild: öt
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Neusorg
11.07.2016
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Bei der Wahl des Ausflugsziels hatte die Katholische Arbeitnehmerbewegung vor allem an Familien mit Kindern gedacht. Mit Privat-Pkws steuerten die rund 40 Teilnehmer die Straußenfarm von Matthias Frank in Mitterhof bei Waldsassen an.

Der Hof gehörte früher zur Ökonomie des Klosters Waldsassen. Seit einigen Jahren züchtet dort die Familie Frank Strauße. Deren gesundes Fleisch kannte schon die heilige Hildegard von Bingen. Der Hofbesitzer erzählte den Gästen Wissenswertes über Leben und Verhalten der bis zu 150 Kilogramm schweren Vögel. Zu bewundern waren ebenso Straußenküken. Sie suchten neugierig den Kontakt zu den KAB-Mitgliedern.

Wie die Reisegruppe von Matthias Frank erfuhr, ist deren Aufzucht eine komplizierte Angelegenheit, die umfangreiches Wissen erfordert. Diese Vögel können umfassend verwertet werden. So wird nicht nur deren Fleisch geschätzt. Die Haut wird zu Leder gegerbt, die Federn zu Staubwedeln gebunden. Die Schalen der großen Eier lassen sich zu Schmuckstücke verarbeiten. Berta Frank stellte ihre sanftmütigen Alpakas und Lamas vor. Die Kinder begannen sofort, die zutraulichen Tiere zu füttern. Anschließend erklärte die Schwester des Hofbesitzers die Verarbeitung von Alpakawolle sowie die Herstellung von Seifen aus Straußenfett.

Während die Mädchen und Buben die Minipferde streichelten und den Straußenküken zusahen, stärkten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen im Hofcafé oder verkosteten die hausgemachte Straußenleberwurst.
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