Neusorger Gemeinderat kritisch zu TenneT-Plänen
Kleineres Übel

Vermischtes
Neusorg
22.09.2016
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"Die Oberleitungen für eine Süd-Ost-Gleichstrompassage sind offensichtlich vom Tisch", informierte Bürgermeister Peter König in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Kommune nehme zur Kenntnis, dass bei der aktuellen Planung für eine Erdverkabelung für die Süd-Ost-Trasse durch die Firma TenneT wohl der Verlauf durch die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft nicht völlig ausgeschlossen sei.

Für den Herbst sei die Vorlage für den 1000 Meter breiten Trassenkorridor zu erwarten. König gab den Termin einer Trassenbesprechung am 28. September an der Uni Bayreuth bekannt. Gestern Abend fand im Schützenhaus Pullenreuth unter der Überschrift "Steinwald sagt NEIN zur Monstertrasse" eine Versammlung statt. Die gesammelten Bedenken sollen dann über die Kommunen an die Bürgerbeteiligungsstelle des "Süd-Ost-Links" weitergeleitet werden. Vonseiten der Gemeinde wird nach den Worten Königs die Notwendigkeit einer "Süd-Ost-Trasse" bestritten. Die Erforderlichkeit sei bis heute immer noch nicht hinreichend nachgewiesen.

Fraktionsvorsitzender Dr. Günther Fütterer äußerte dazu: Wir sollten die Augen offen halten und sensibel sein für die Möglichkeiten des Stromtransports von Süd nach Ost. Es sei ein großer Verdienst der Bürgerinitiative, sie habe die Stromtrasse vom Tisch bekommen, lobte Dieter König und fügte hinzu "Wir sollten uns mit irgendeiner Form der Verkabelung abfinden, um hier in unserer Gegend nicht teuren Strom zu beziehen".

Karl Lenhard hoffte, "dass die Politik einsichtig ist und unserer Gegend kein Schaden zugefügt wird".
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