Priesterlicher Segen für saniertes „Koppm-Marterl“
Ort der Stille

Endlich erstrahlt das Wegekreuz in neuem Glanz: Pfarrer Dr. Dr. Josef Waleszczuk (links) segnet im Beisein von Bürgern und Gemeindeoberhaupt Peter König (vor dem Kreuz) das Glaubenszeichen. Bild: hkö
Vermischtes
Neusorg
04.08.2016
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Neusorg/Weihermühle. Viele Jahrzehnte lang fristete ein Wegekreuz an der Staatsstraße 2177, in der Nähe des Ortsteils Weihermühle, ein ungepflegtes Dasein. Eine Sanierung war fällig. Nun segnete Pfarrer Dr. Dr. Josef Waleszczuk das hergerichtete Kreuz.

Bürgermeister Peter König sieht den Grund für den schlechten Zustand des Kreuzes darin, dass keine Hinweise auf den Eigentümer oder Erbauer bekannt sind. Einzig die im Volksmund bekannte Bezeichnung "Koppm-Marterl" hat sich über die vergangenen Jahrzehnte erhalten. Wie König weiter ausführte, konnte bei der Bergung des Symbols die Jahreszahl der Errichtung ausfindig gemacht werden: Im Jahr 1912 wurde das Glaubenszeichen aufgestellt. Die Sanierungsarbeiten kamen aufgrund eines gemeinsamen Projektes zwischen der örtlichen Gaststättenwirtin Edeltraud Steckenbiller und der Gemeinde Neusorg zustande.

Steckenbiller beauftragte die Holzschnitzerei Schinner aus Weihermühle mit der Rekonstruktion. Die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes übernahmen die Reinigung des Granitsteines sowie die Aufstellung und die Gestaltung des Umfeldes am neuen Ort im Bereich des Fußwegs im Ortsteil Weihermühle. Waleszczuk betonte, dass Wegekreuze wichtige Orte der Stille und der Meditation seien.
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