Saat für eine gute Ernte
besinnlicher Jahresrückblick im Gemeinderat Neusorg

Bürgermeister, Gemeinderatskollegen und kommunale Mitarbeiter von Neusorg haben in der letzten Sitzung des Jahres Bilanz gezogen. Auch einen Blick in das nächste Jahr warfen (von links) zweiter Bürgermeister und CSU-Fraktionssprecher Dr. Günther Fütterer, Familienbeauftragte Monika König, dritter Bürgermeister und Fraktionssprecher der ÜWG Karl Lenhard, Behinderten- und Seniorenbeauftragter Alois Greger, Jugendbeauftragte Alexandra Mark-Sischka und Bürgermeister Peter König. Bild: kkl
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Neusorg
19.12.2015
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Die letzte Sitzung des Gemeinderats Neusorg in diesem Jahr war von besonderer Stimmung geprägt. Rückblick und Vorschau standen auf dem Programm - und ein Dank für alle, die sich unermüdlich in das kommunale Geschehen einbringen.

Bürgermeister Peter König, die Fraktionssprecher von CSU, SPD und ÜWG sowie die Jugendbeauftragte, die Familienbeauftragte, der Behinderten- und Seniorenbeauftragte und die Feuerwehrkommandanten von Neusorg und Riglasreuth haben in einem feierlichen Rahmen das Geschehen in der Gemeinde Revue passieren lassen. Auch die Ehepartner waren eingeladen, an der öffentlichen Weihnachtssitzung im Rathaus und am Abschlussessen im Sportheim teilzunehmen.

Peter König fand besinnliche Worte zum Jahresausklang und zog eine ansehnliche Bilanz. Der Bürgermeister lobte die engagierte Arbeit im Gremium und in der Verwaltung. In 33 Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschussgremien sind 146 Entscheidungen gefallen, 96 Prozent davon einstimmig. "Die Saat für eine gute Ernte ist gelegt", versicherte König. Die Antragsunterlagen für die Revitalisierung der Media-Brache sowie für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes seien fristgerecht zur Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm 2016 bei der Regierung der Oberpfalz eingereicht worden.

Früh die Weichen stellen


Des Weiteren möchte der Verwaltungschef ein "Investitionspaket 2020" schnüren, um damit frühzeitige Weichenstellungen zu erleichtern. Dass Wünsche in Erfüllung gehen können, zeige die Übergabe des Förderbescheides in einer Höhe von 1,1 Mio. Euro für die Dorferneuerung Riglasreuth/Weihermühle und die Eröffnung des Senioren-Servicehauses in der Goethestraße. Die Zusammenarbeit mit der tschechischen Partnergemeinde Skalna ist vertieft worden. 2016 steht hier das "25-Jährige" an. Weiter berichtete Peter König über die Patenschaft zur 5. Batterie des Artilleriebataillons 131 in Weiden. Ein Lob ging auch an Pfarrer Hans Riedl, die katholischen Kirchenverwaltung, den Pfarrgemeinderat, Pfarrer Andreas Kraft und den evangelische Kirchenvorstand, das Kinderhaus St. Josef, die Schulleitung und das Lehrerkollegium der Fichtelnaabtalschule, die Verantwortlichen der drei Feuerwehren, die Ortssprecher Thomas Küffner, Hans Richtmann, die beiden Jugendbeauftragten Marion Plischke und Alexandra Mark-Sischka, die Seniorenbeauftragten Lucia Greger und Alois Greger, die Familienbeauftragte Monika König, alle Vereine, alle Fahrer des mobilen Einkaufdienstes und auch an die stillen Helfern, die die Asyleinrichtungen der Gemeinde betreuen sowie alle Mitbürger und die Gewerbetreibenden.

Dr. Günther Fütterer versicherte als Fraktionssprecher und als zweiter Bürgermeister, dass die CSU den Weg der Umgestaltung der Gemeinde mitgehe. Neusorg sei jedoch stark abhängig von Finanzspritzen des Staates. Dieter König, Fraktionssprecher der SPD, informierte, dass 13 neue Bürger in die Gemeinde gezogen seien. Es seien drei Millionen Euro für drei große Projekte der Gemeinde in die Hand zu nehmen. Die ärztliche Betreuung der Bürger mache ihm aber Sorgen.

Arbeit und Erfolg


Dritter Bürgermeister Karl Lenhard nannte das vergangene Jahr "ereignisreich, arbeitsreich und erfolgreich". Nach wie vor sei die Gemeinde angehalten, sparsam mit ihren Mitteln umzugehen. Die Pro-Kopf-Verschuldung habe sich zwar vermindert, liege jedoch über dem Durchschnitt der Nachbargemeinden. Neusorg habe seine Stellung durch das Seniorenwohnheim, den Breitband- sowie dem Nahwärmeausbau verbessert. "Teamarbeit ist das Gebot der Stunde", plädierte Lenhard im Namen der ÜWG.

Aus den Reihen der Gäste berichtete Stefan Binner, Kommandant der Feuerwehr Neusorg von 250 Einsätzen. Dies seien 18 Einsätze mehr gewesen als 2014: vier Brände, drei Unfälle, vier Fehlalarme und zwölf Einsätze auf Fahrbahnen. Nach der Kooperation der Neusorger Wehr mit Riglasreuth, gebe es nur noch Zusammenarbeit der beiden Wehren. Insgesamt seien 900 Übungsstunden und mehrere Lehrgänge absolviert worden. Erfreulich sei die Anschaffung des neuen Fahrzeugs gewesen.

Für die Riglasreuther Rothelme berichtete Kommandant Albert Thalhammer von 47 Aktiven, einer Damengruppe sowie von drei Jugendlichen. Insgesamt seien elf Einsätze mit einem Aufwand von 255 Stunden im Gebiet Riglasreuth geleistet worden. Im gemeinsamen Unterricht mit Neusorg seien 121 Stunden für den Digitalfunk und 85 Stunden für die Jugendarbeit aufgewendet worden.

Weiter mitarbeiten


Abschließend berichteten Familienbeauftragte Monika König, Jugendbeauftragte Alexandra Mark-Sichka und der Behinderten- und Seniorenbeauftragte Alois Greger von ihren Tätigkeiten. Er freute sich, dass für den Einkaufsfahrdienst ein Konzept entwickelt und auch umgesetzt worden ist. Er sieht das Heranführen von Senioren an das Lösen von Fahrkarten für Bus und Bahn als ein zukünftiges Projekt. Es sei geplant die kommunale Arbeit künftig auf die Homepage der Gemeinde zu stellen, informierte Peter König.
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