Soldaten- und Reservistenkameradschaft blicken auf Programm 2015 zurück
In Böllerschützen investiert

Vermischtes
Neusorg
29.02.2016
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Zusammenhalt attestierte Bürgermeister Peter König der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Riglasreuth angesichts des Besuchs in der Jahreshauptversammlung. Dass dieser nicht von ungefähr kommt, zeigte der Bericht des Vorsitzenden Herbert Koller.

Riglasreuth. Diesen legte er am Freitag im Gasthof Hösl vor. Darin bezifferte er den Mitgliederstand auf unverändert 73. Zwei Kameraden mussten zu Grabe getragen werden, zwei Neue stießen zum Verein. Die SRK erzielte bei der Kriegsgräbersammlung einen Erlös von 515 Euro, wofür Koller allen Sammlern und Spendern dankte.

Auf Berg und der Donau


Neben Schießveranstaltungen wie die Vereinsmeisterschaft im Schützenhaus von Neusorg hatte die SRK in ihrem Jahresprogramm einiges zu bieten. So organisierte sie ein Geburtstagsessen und lud die Mitglieder zum Spanferkelgrillen ein. Karl-Heinz Wegmann und Patrick Scherm hatten zudem eine Bergwanderung im Rofangebirge organisiert. Ebenso unternahmen die Kameraden eine Schlauchbootfahrt auf der Donau und traten zum Vergleichsschießen in Thumsenreuth an. Auch an der Fronleichnamsprozession nahm eine Abordnung teil, am Volkstrauertag stellte die SRK die Ehrenwache.

Dank zollte Herbert Koller dem Frauenteam für die Pflege des Kriegerdenkmals, dem Fahnenträger Josef Bauer, den Kanonieren Rudolf Heindl und Anton Stock sowie der Kolpingfamilie für die Überlassung des Kolpinghauses. Zwei Mitglieder ließen sich zum Böllerschützen ausbilden, was dem Verein erhebliche Kosten verursachte. Hier dankte der Vorsitzende der Gemeinde Neusorg für die gewährten 200 Euro Zuschuss.

Für den verhinderten Schatzmeister Christian Stock präsentierte Hubert Stock den Kassenbericht vor. Seine Ausführungen bestätigten die Revisoren Roland Heinl und Gerhard Schlicht. Das Protokoll von Schriftführer Roland Heinl lag zur Einsicht vor.

Von einem tollen Wetter bei der Bergwanderung im Rofangebirge schwärmte Patrick Scherm. Spitzenstimmung herrschte bei der Hüttengaudi mit Walter Kobel. Schießleiter Helmut Pöllath lobte die gute Beteiligung an den Schießveranstaltungen. Werner Schultes, der für die Schlauchbootfahrt verantwortlich zeichnete, wertete die Fahrt auf der Donau als vollen Erfolg.

200 Euro gut angelegt


Die SRK Riglasreuth werde ihren Aufgaben mehr als gerecht, meinte Bürgermeister Peter König nach den Berichten. Sie halte an der Tradition fest und pflege das Miteinander. Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich für die Teilnahme am Bürgerfest und bekräftigte, dass die 200 Euro für die Ausbildung von zwei Böllerschützen gut angelegt seien.

Anton Hauptmann, Kreisvorsitzender der bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung, lobte den Vorstand und die Aktiven für die geleistete Arbeit. Sie seien die Zugpferde des Vereins. Mit über 70 Jahren herrsche derzeit die längste Friedensperiode in Deutschland. Dies sei der starken Bündnispolitik, aber auch der Bundeswehr zu verdanken. Hauptmann dankte der SRK für das Gedenken an die gefallenen Soldaten und wies auf anstehende Termine hin.
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