Vereine stehen nicht im Regen
Weiterhin Zuschüsse in Neusorg

Vermischtes
Neusorg
23.01.2016
48
0

Die Mitglieder des Gemeinderats haben ein weiteres Mitglied in die Versammlung des Schulverbandes Fichtelnaabtal Mittelschule gewählt. Neben dem ersten Bürgermeister sind seit November jeweils noch ein weiterer Vertreter je Mitgliedsgemeinde zu entsenden. Dem Schulverband gehören neben der Gemeinde Neusorg noch Ebnath, Pullenreuth, Brand und Mehlmeisel mit der Hauptschule an.

Heindl gegen Bühl


In der Schulverbandsversammlung der Grundschule vertreten neben Peter König bereits Christian Heindl und stellvertretend Robert König die Kommune. Die Fraktionssprecher Günther Fütterer (CSU) und Dieter König (SPD) schlugen Christian Heindl auch als weiteren Vertreter der Mittelschule vor. Karl Lenhard von der ÜWG fand, eine weitere Person sollte dabei sein, und er schlug Erni Bühl vor, die an der Mittelschule tätig ist. Bei drei Gegenstimmen setzte sich Heindl durch. Robert König wurde stellvertretendes Mitglied.

Eine neue Regelung war für den Friedhof notwendig. Nachdem sich der Bauausschuss vor geraumer Zeit ein Bild gemacht hatte, beschloss der Gemeinderat, dass die aufgelassenen Grabstellen wieder so hergestellt werden sollen - als ebene Grasfläche - wie sie Grabstellen seinerzeit übernommen worden waren. Alle Verpflichtungen des Nutzungsberechtigten erlöschen erst nach Abnahme des aufgelassenen Grabes durch die Friedhofsverwaltung.

"Die kommunale Förderung von Vereinen hat eine lange Tradition in der Gemeinde", sagte Peter König. Und diese wird unverändert fortgesetzt. Zuschussbeträge erhalten in den nächsten drei Jahren der SV Neusorg (850 Euro), der SV Riglasreuth (850) und der TuS Neusorg (350).

Bemerkenswert nannte Peter König die Veränderungen im Kinderhaus St. Josef. Seit Januar würden insgesamt 77 Mädchen und Buben betreut, davon ein Kind mit Behinderung und drei mit Migrations-Hintergrund. Diese Aufgabe bewältigen zehn pädagogische Kräfte, eine Praktikantin, zwei Reinigungskräfte und eine Helferin für die Mittagsbetreuung.

Der Anstellungsschlüssel wird eingehalten. "Wir können zufrieden sein, was hier geleistet wird", lobte Bürgermeister König die Einrichtung. Er werde sich am 4. Februar ein Bild von der Arbeit im Kinderhaus machen. In der Februarsitzung sollen zur Verwendung der gewährten Stabilisierungshilfe über 300 000 Euro und der Auflagen die erforderlichen Beschlüsse gefasst werden, teilte Peter König mit. Gemeinderätin Erni Bühl fragte nach, ob es möglich sei, Container für Elektroschrott aufzustellen. Peter König versprach, in dieser Sache beim Landratsamt nachzufragen.

In der Septembersitzung war im Neusorger Gemeinderat die Frage aufgeworfen worden, ob in einem "Allgemeinen Wohngebiet" die Haltung von Hennen und Gockeln zulässig sei. Peter König hat bei der Baurechts- und er Immissionsschutzabteilung des Landratsamt Tirschenreuth ermittelt. Nach den Worten des Bürgermeisters kam Folgendes dabei heraus: Solange es sich nicht um eine gewerbliche Zucht handele, sei auch mehr als ein Hahn baurechtlich zulässig.

Die Frage, wann genau der Hahn krähen dürfe, werde über das private Nachbarrecht zu regeln sein. Wer in die komplexe Thematik noch tiefer einsteigen will, dem empfahl König die Internetseite: bauernhahn.de/rechtsfragen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Gemeinderat Neusorg (10)Neusorger Gemeinderat (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.