Von der Pflanze zur Asche
Frauenbund hört Vortrag über ein wundersames Heilverfahren: "Spagyrik"

Über die Heilmethoden der Spagyrik sprach vor dem katholischen Frauenbund Heilpraktikerin Katharina Weinmeyer-Bauer. Bild: öt
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Neusorg
05.02.2016
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Der katholische Frauenbund Neusorg ist nun fit bei Thema "Spagyrik". Referentin Katharina Weinmeyer-Bauer hielt einen Vortrag über dieses wundersame Heilverfahren.

Weinmeyer-Bauer stammt aus Thiersheim und arbeitet als Heilpraktikerin, Physiotherapeutin und Osteopathin. Vorsitzende Theresia Wedlich konnte mit ihr eine kompetente Rednerin zu diesem Thema begrüßen. Die Rednerin erklärte zunächst den Begriff Spagyrik. Dieser stamme aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus den hellenischen Ausdrücken "spao" für trennen und "ageiro" für wieder zusammenführen. Wie "Phoenix aus der Asche" entsteht bei diesem Verfahren aus einer Pflanze eine spagyrische Essenz mit neuen Eigenschaften.

Die Herstellung einer pflanzlichen Essenz beginne mit der Gärung. Das Destillieren des Gäransatzes löse ein ätherisches Öl heraus. Danach werden die Destillationsrückstände getrocknet und mehrmals bei hoher Temperatur erhitzt bis nur noch reine Asche zurückbleibt. Daraus entstehen die spagyrischen Heilmittel, denen die Referentin besondere Heilkräfte zuschreibt.

Um eine ganzheitliche Heilung zu erfahren, müsse zuerst der Grund der Erkrankung ermittelt werden. Die Spagyrik weiche dabei ganz wesentlich vom Bekämpfen eines bestimmten Symptoms ab, sondern versuche vielmehr die Ursachen der Beschwerden aufzuspüren. Die spagyrischen Essenzen unterstützten nach Meinung von Weinmeyer-Bauer den Heilungsprozess und verfügten über ein breites Anwendungsspektrum.

Eine wichtige Person in der Spagyrik sei der Arzt Paracelsus gewesen, erfuhren die Mitglieder des Frauenbunds von der Referentin. Ärzte sollten nach seiner Auffassung ganzheitlich arbeiten. Am Ende des Vortrags stellte sich die Referentin den zahlreichen Fragen der Zuhörer und verteilte Informationsmaterial. Wedlich dankte ihr mit einem Präsent.
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