Weihnachtskonzert des Gesangvereins "Edelweiß"
Adventskonzert in Mehlmeisel

Der Mehlmeiseler Gesangverein "Edelweiß" gab ein grandioses Adventskonzert. Die Zuhörer waren von den Darbietungen begeistert - Gänsehautfaktor inklusive. Bilder: gis
Vermischtes
Neusorg
16.12.2015
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Das berühmte "Notenbüchl" wird bekanntlich jedem Mehlmeiseler neben die Wiege gelegt. Beim gelungenen Adventskonzert des Gesangvereins "Edelweiß" wurde es wieder einmal aufgeschlagen: mit Bravour.

Mehlmeisel. Deshalb ist es auch nicht nötig, all die Frauen- und Männerstimmen zu beschreiben, die, je nach Art des Liedvortrags, mal stimmungsvoll, mal stimmgewaltig, aber immer klar, stimmig und homogen das Publikum mit vorweihnachtlichen Weisen beschenkten. Die Leitung hatte Martin Wiche. Gesangvereinsvorsitzender und Kirchenpfleger Manfred Prechtl begrüßte die Gäste, Franz Lautenbacher sprach Dankes- und Segensworte.

Mit seinem Hirtenrufhorn lud Heinz Dumler zum Still- und Andächtigwerden ein, bevor das Vokalensemble in gewohnter Schlichtheit, gepaart mit enormen Talent, Geschmack und Liebe zur Musik unter anderem den "Little Drummer Boy" zelebrierte, von Simon Glaser gekonnt und mit viel Rhythmik auf seiner kleinen Trommel begleitet. Im Wechsel präsentierten die Sängerinnen und Sänger dann vorweihnachtliche Weisen wie den "Weihnachtstraum" (Männerchor), "Es ist eine Zeit angekommen" (Frauenchor) oder "Freu dich Erd und Sternenzelt", ein gefühlvolles "Weihnachts-Wiegenlied", "Machet die Tore weit" (Gemischter Chor) und vieles mehr.

Walter Reischer brachte das Klavier zum Glänzen. War schon die Begleitung der Musikstücke das Sahnehäubchen auf dem Konzert, so geriet sein "White Christmas" das heuer wohl ein Traum bleiben dürfte, zum musikalischen Ereignis mit Gänsehautmomenten.

In den Atempausen machte sich Altbürgermeister Günter Pöllmann Gedanken über den beschwerlichen Weg des heiligen Paares nach Bethlehem und die Qual der Herbergssuche. Und er ließ die Mutter Gottes zu Wort kommen: "Josef, sei stad, der Vater im Himmel woiß schou an Rat". Die Wildenberg-Saitenmusik, stimmte mit ruhigen Weisen auf das Fest ein.

Heinz Dumler ließ mit einem Hirtenruf die festliche Stunde ausklingen - mit all ihrer Musik und Gedanken, "so dass wir jetzt wissen den Grund, warum s'Christkind all Jaor auf d'Welt zu uns kummt".
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