Zweitklässler erforschen zusammen mit Rüdiger Schulte das Element Feuer
Feuer und Flamme

Rüdiger Schulte zeigte den Zweitklässlern, wie Feuer funktioniert. Bild: jpl
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Neusorg
26.07.2016
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Feuer und Flamme waren die Zweitklässler der Fichtelnaabtalgrundschule bei ihrem Forschertag zum Thema Feuer. Rüdiger Schulte, der im Fraunhofer Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau in Bayreuth tätig ist, erklärte den Kindern naturwissenschaftliche Phänomene rund um das Feuer und versuchte, sie dafür zu sensibilisieren.

Verschiedene Versuche ließen die Grundschüler staunen: Damit ein Feuer überhaupt brennt, braucht es Sauerstoff, Temperatur und brennbares Material. So versuchten die jungen Forscher, einer Kerzenflamme durch Überstülpen eines Glases den Sauerstoff zu entziehen und beobachteten, wie die Flamme ausging. Mit einer Pipette, die mit Wasser gefüllt war, kühlten sie den Docht. Auch hier erlosch die Flamme.

Beim nächsten Experiment stellten die Schüler auf eine in einem Becher befindliche Vitaminbrausetablette ein brennendes Teelicht. Anschließend wurde die Tablette mit Wasser beträufelt, sodass sie sich aufzulösen begann. Das nun frei werdende Kohlenstoffdioxid erstickte die Flamme.

Außerdem demonstrierte Schulte, welche Stoffe brennen und welche nicht. So ließ sich in einem Sieb liegendes Papier nicht entzünden, ebenso brannte ein mit Wasser gefüllter Pappbecher nicht, feine Eisenspäne hingegen verglühten in einer Flamme und mitgebrachte abgeschnittene Haare schmorten beim Entzünden. Auch explodierte Mehlstaub, den Schulte mit einer Pipette in ein Feuer blies.

Dass man heiß gewordenes Öl nicht mit Wasser löschen darf, zeigte er den Kindern sehr eindrucksvoll und mit genügend Sicherheitsabstand. Dazu erhitzte er in einem Reagenzglas eine geringe Menge Speiseöl und gab ein paar Tropfen Wasser dazu. Sehr schnell explodierte das Öl.
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Evelin Lehnert aus Brand | 26.07.2016 | 17:07  
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