Bezirksposaunenchor des Dekanats Weiden lädt zum Konzert in Neustadt am Kulm
Bestens zum Konzert gerüstet

Rund 100 Blechbläser zeigten, was sie während ihrer Rüstzeit einstudiert hatten.
Kultur
Neustadt am Kulm
13.01.2015
58
0

Das musikalische Jahr beginnt laut - und auf höchstem Niveau. Der Bezirksposaunenchor des evangelischen Dekanats Weiden musizierte In der Stadtkirche von Neustadt am Kulm. Zuvor hatten sich die Musiker fünf Tage aufeinander ein- und abgestimmt.

Die Bläserrüstzeit auf der mittelfränkischen Burg Wernfeld hat für den Bezirksposaunenchor des evangelischen Dekanats Weiden Tradition, genau wie das Konzert zum Abschluss dieser Probenzeit. In diesem Jahr präsentierte der Chor das Neugelernte am Samstag in der Stadtkirche. Die 100 Bläser wurden ihrem guten Ruf gerecht.

Unter der Leitung der stellvertretenden Bezirkschorleiterin Ulrike Kummer präsentierten die Bläser ein vielseitiges Programm und hohe musikalische Qualität. Die Flosserin Andrea Riedel eröffnete das Konzert mit dem fanfarenartigen "Einzug" von Traugott Fünfgeld. In der Begrüßung erzählte Bezirksobmann Pfarrer Martin Schlenk aus Mitterteich von der Bläserrüstzeit. "In vier Tagen haben 25 Nachwuchsbläser, 40 Fortgeschrittene und 30 erfahrene Bläser fleißig geübt." Daneben sei Zeit geblieben für das menschliche Kennenlernen. Die Rüstzeit diene auch der Nachwuchsförderung, so Pfarrer Schlenk. Das Konzert sei zudem der Auftakt zur Feier des 50-jährigen Bestehens des Neustädter Posaunenchors.

Das Konzertes bot dann Musik vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Mit "Welcome" von Reinhold Schelter hießen die Fortgeschrittenen mit Wolfgang Lang die Konzertbesucher noch mal willkommen, die Jungbläser boten den "Jungbläserfestmarsch" von Jürgen Pfiester unter der Leitung von Karin Müller-Bayer. Dafür gab es langen Beifall. Ulrike Kummer hat die Rüstzeit organisiert. Mit ihren musikalischen Mitarbeitern Andrea Riedel, Anne Müller, Karin Müller-Bayer, Wolfgang Lang, Markus Sparrer, Werner Klüher, Thomas Engelbrecht sowie Michael und Annemarie Kohl hatte sie auch die Stücke ausgewählt.

Zuhörer singen mit

Die Bläser bescherten dem Publikum verschiedene Stimmungen und animierten zum Mitklatschen und Mitsingen. Bei Stücken wie "Jingle Bells" unterstützte Schlagzeuger Michael Kohl die Jungbläser. Nach "Die Martinsgans" von Erasmus Widmann und "Dank sei dir Herr" von Georg Friedrich Händel konnten die Besucher beim von Anne Müller dirigierten Stück "Gott gab uns Atem, damit wir leben" von Reinhard Gramm mitsingen. Werner Klüher leitete mit dem festlichen Marsch von Edward Elgar zur Verabschiedung des früheren Chorleiters Heinrich Müller über (Bericht folgt).

Die Jungbläser bliesen mit Traugott Fünfgelds "Come and go" Schwung in die volle Kirche. Sowohl Dieter Wendels "Hoffnung" als auch Rameaus "La Nuit" brachten noch einmal die Akustik der Stadtkirche zum Tragen. Werner Petersens "funky.g@web.de" ist ein Paradestück für Bläser. Unter dem Dirigat von Thomas Engelbrecht hatte Michael Kohl noch einmal die Gelegenheit mit einem Schlagzeugsolo, sein Können zu beweisen.

Den Schlusspunkt setzten alle Bläser gemeinsam. Zum Text von "Abend ward, bald kommt die Nacht" schrieb Dieter Wendel eine Serenata, die die Bläser im Altarraum vortrugen. Ulrike Kummer dankte Musikern und Organisatoren. Die Musiker revanchierten sich für den Applaus mit dem Bläsergruß. "Alle Instrumente gen Himmel!".

Pfarrer Hartmut Klausfelder war es vorbehalten, die Schlussworte zu sprechen. Man habe in der schönsten Kirche des Dekanats viel über die Herrlichkeit Gottes hören dürfen. Er wolle sich mit dem Schönsten revanchieren, was es gebe: dem Segen Gottes. Traditionell bewirtet der "Chor vor Ort" die Bläser und ihre Familienmitglieder vor und nach dem Konzert. Bezirksobmann Schlenk dankte Pfarrer Klausfelder und dem Posaunenchor Neustadt am Kulm für die tolle Bewirtung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.