"Es ist Zeit, Kasper. Rien ne va plus"
"Kopfnuss-Ensemble" in der Mehrzweckhalle

Bereits im Herbst 2014 begeisterte das "Kopfnuss-Ensemble" mit Aufführungen in Vorbach und Zessau. Am Freitag und Samstag, 12./13. Februar, gastiert die Gruppe mit "Es ist Zeit Kasper. Rien ne va plus" in Neustadt am Kulm. Bild: stg
Kultur
Neustadt am Kulm
10.02.2016
46
0

Hervorragend gemachtes Musiktheater steht bald in Neustadt am Kulm auf dem Programm: Am 12. und 13. Februar gastiert das "Kopfnuss-Ensemble" in der Mehrzweckhalle mit dem Stück "Es ist Zeit, Kasper. Rien ne va plus" unter der bewährten Regie von Carmen Traßl aus Speinshart.

Grundlage für das Stück ist der "Brandner Kasper", der allerdings an die heutige Zeit angepasst und mit eigenen Texten und Liedern ergänzt wurde. "Insgesamt geht das Stück in eine kabarettistisch-satirische Richtung", sagt die Regisseurin. Bereits 2007 hatte die Gruppe das Stück einstudiert, im November 2014 gab es erneute Aufführungen in Vorbach und Zessau - allerdings mit zahlreichen Änderungen, die auch in Neustadt zu sehen sein werden: neue Szenen, neue Texte, neue Lieder, neue Instrumente.

Wette mit Petrus


Lucia und Petrus haben eine Wette laufen: "Will die Welt Frieden, will sie ihn wirklich oder will sie in Sünden leben!" Während Petrus seinen Optimismus der Menschheit gegenüber beibehält, zweifelt Lucia schwer und wettet mit Petrus. Der Mensch sei selbstverliebt, denke nur an sich und seine Vorteile und nimmt dabei kleine und große Kriege und Streitereien rücksichtslos in Kauf.

Im Auftrag der beiden erscheint der Boanl nun beim Brandner Kasper und möchte eigentlich nur seine Arbeit gut erledigen. Die Seele des Brandner Kaspers ihrer Bestimmung zuführen: Höllentherapie bei Lucia, um nach längerem Nachsinnieren und Reflektieren im "Soul Pool" über das eigene Leben in den globalen Backup gelangen zu können. Unglücklicherweise hat der Boanl jedoch nicht mit dem Oberpfälzer Sturkopf Kasper gerechnet, der ihm, tatkräftig unterstützt vom Jägermeister, zwanzig Jahre Weiterleben abkartet.

Drei Stunden Programm


So muss der Boanl bei den "Himmlischen" Beichte ablegen. Diese jedoch handeln nicht und erteilen Boanl den Auftrag, den Kasper sofort nach oben zu bringen. In der Zwischenzeit tobt in der Oberpfalz das pralle Leben. Brandner kämpft mit allen Mitteln, um seiner schwangeren Enkelin, ihrem Freund und sich ein besseres Leben zu ermöglichen.

Ob der Kasper nach ausgiebig Musik und Tanz trotzdem in den Himmel möchte? Ob Lucia oder Petrus ihre Meinung über die Menschheit bestätigt sehen? Oder ob noch eine höhere Instanz den Ton angibt? Rund drei Stunden wird das 20-köpfige Ensemble versuchen, Antworten zu geben. Die Vorführungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Weitere Infos gibt es im Internet.

___



Weitere Informationen:

www.kopfnuss-theater.de

___



Weitere Informationen im Internet:

www.nt-ticket.de
Weitere Beiträge zu den Themen: Carmen Traßl (1)Brandner Kasper (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.