Arina Schultes referiert übers Entschlacken und Entgiften
Kräuter für die Leber

Vorsitzender André Dietrich dankte Referentin Arina Schultes mit einem Blumenstrauß für den Vortrag zum Thema "Entschlackung und Entgiftung des Körpers". Bild: Walter
Lokales
Neustadt am Kulm
05.03.2015
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Gut besucht war der Vortrag "Entschlackung und Entgiftung des Körpers". Der Obst- und Gartenbauverein hatte dafür Arina Schultes als Referentin verpflichtet. Sie stellte die drei großen Entgiftungsorgane des Körpers in den Mittelpunkt: Leber, Darm und Nieren.

Im Körper sammle sich Schlacke, der durch Urin und die Haut abgegeben werde. Viel Trinken helfe dem Körper dabei. Die Sprecherin stellte fest, dass Entschlackung und Entgiftung von einem Arzt begleitet werden sollte. Die Leber schütze andere Organe vor Giftstoffen. Doch die Drüse arbeite nicht alleine: Erst das komplexe Zusammenspiel mit Darm, Nieren und Bauchspeicheldrüse bringe den Organismus ins Gleichgewicht. Bei Leberbeschwerden empfahl sie Mariendistel, Blätter und Wurzel des Löwenzahns, Enzian oder Wermut. Auch Leberkompressen mit Dinkel- oder Kirschkernkissen helfen.

Begleiterscheinungen bei Darmbeschwerden seien Kopfschmerzen, Allergien oder Konzentrationsstörungen. Abhilfe schaffe, Gluten zu meiden. Besser sei Ernährung mit Mais, Hirse, Quinoa oder Buchweizen. Auch Milchprodukte schadeten. Zur Darmreinigung helfe Flohsamen und Heilerde. Bei Nierenbeschwerden sei Salz schädlich, gedünstetes Gemüse helfe. Weiter riet Schultes, Wasser, Weintrauben mit Kernen, Wassermelonen, Äpfel, Ananas, Karotten, Petersilie, Giersch, Brennnessel, Ackerschachtelhalm oder Löwenzahn zu sich zu nehmen.

Überwiegend basisch

Eine Kur zum Entsäuern dauere drei bis vier Wochen. Schultes empfahl zu 75 Prozent eine basische Ernährung mit Gemüse, Obst und Wasser sowie zu 25 Prozent saure Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Milch- und Getreideprodukte. Heilerde und viel Bewegung gehören ebenfalls dazu. Eine Kur mit Eberesche und einer getrockneten Beere am ersten Tag, zwei Beeren am zweiten Tag bis zum 15 Tag war ein weiterer Tipp. Dann gehe es wie bei einer Pyramide rückwärts, so dass die Kur 30 Tage dauert. Zum Schluss stellte Schultes getrocknete Kräuter wie Ackerschachtelhalm, Heilerde, Löwenzahnwurzeln und andere Anwendungen und deren Wirkung vor.
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