Die Kreisstraße und der Holzweg

Lokales
Neustadt am Kulm
24.04.2015
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Die Planer wollen die Kreisstraße am Neustädter Marktplatz verlegen, die Anwohner nicht. Der Stadtrat bereitet sich schon auf Streit vor.

Die Verlegung der Kreisstraße im Altstadtbereich sorgt für Gesprächsstoff. Kein Anlieger will die Fahrbahn vor der Haustür, wie im Marktplatz-Sanierungskonzept vorgeschlagen. Es formiert sich Widerstand. Bei einem langen Rechtsstreit rückt ein zügiger Baubeginn in weite Ferne. Zudem bedarf das Altstadtprojekt einer Abstimmung mit dem Landkreis als Baulastträger der Kreisstraße.

Bürgermeister Wolfgang Haberberger informierte in der Stadtratssitzung nach Rücksprache mit dem Staatlichen Bauamt Amberg und dem Landratsamt über mögliche Verfahrensschritte bei Widersprüchen. Demnach favorisiert das Staatliche Bauamt Amberg ein Bauleitplanverfahren. Dagegen zweifelt das Bauamt der Kreisbehörde am Nutzen eines solchen Schrittes. Ein Verfahren zur Erstellung eines Bebauungsplanes könne sich durch Einwendungen bei allen Verfahrensschritten lange hinziehen, befürchtet der Baujurist des Landratsamtes. Denkbar wäre ein Lärmschutzgutachten, urteilten beide Fachbehörden. Der Bürgermeister kündigte eine Entscheidung in einer der nächsten Stadtratssitzungen an.
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