Hobbyhistoriker erforschen Neustädter Soldatenschicksale
Keiner soll vergessen werden

Lokales
Neustadt am Kulm
16.12.2014
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"Alles aufschreiben, bevor es verlorengeht." Ein Arbeitskreis des Fördervereins Rauher Kulm um Georg Miedel möchte die Geschichte der Kulmstadt vor dem Vergessen bewahren. Derzeit beschäftigen sich die Hobbyhistoriker besonders mit dem Thema Erster Weltkrieg.

Vor allem recherchiert die Gruppe zu den Vermissten und Gefallenen aus Neustadt am Kulm und seinen Ortsteilen. Hilfe erhoffen sie sich von den Bürgern. Während es zu den Filchendorfern viele Informationen gibt, fehlen die meisten Unterlagen zu den Mockersdorfer oder Neustädter Veteranen.

Ziel des Arbeitskreises ist ein Gedenkblatt für jeden der Kriegsteilnehmer. Neben persönlichen Daten soll dieses auch den jeweiligen Truppenteil vermerken, wo er eingesetzt war und wo er fiel. Falls bekannt, soll auch der Ort des Grabes aufgeführt sein. Miedel hat bereits viele Berichte über die Kampfhandlungen des Ersten Weltkrieges. Die Historiker haben sogar den Ehrgeiz, die jeweilige Schlacht zu benennen, die den Neustädter Soldaten das Leben kostete. Ein Gedenkblatt haben die Forscher bereits für den Filchendorfer Lorenz Geyer erstellt.

Dazu bitten sie die Neustädter, in ihren Unterlagen zu stöbern und Bilder, Feldpostbriefe und andere Unterlagen zum Kopieren zu überlassen. Falls jemand zusätzliches Wissen über gefallene Neustädter hat, soll er sich mit Georg Miedel in Verbindung setzen, Telefon 09648/431.
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