Höchste Ehre für Kulm-Genossen

Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins (von links): Alfons Foitzik, Horst Priebe, Anette Karl, Harald Schäffler, Bernhard Szydlik, Franz Stefan und Silvia Szydlik. Bild: ww
Lokales
Neustadt am Kulm
09.01.2015
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Der Name Szydlik spielt bei der SPD in Neustadt am Kulm schon länger eine wichtige Rolle. Bei der Hauptversammlung stand neben der Vorsitzenden Silvia ein weiterer Namensträger im Mittelpunkt.

Es war ein in jeder Hinsicht arbeitsintensives Jahr, auf das SPD-Ortsvorsitzende Silvia Szydlik bei der Jahreshauptversammlung zurückblickte. Die Vorsitzende erinnerte an die vielen Veranstaltungen zur Kommunalwahl. Aber auch die üblichen Termine wie Preisschafkopf oder Kinderfest ließ der Ortsverein nicht ausfallen. Auch beim Ferienprogramm der Stadt sowie beim Kulmhausdienst war der Ortsverein aktiv. Spenden gab der Verein der SpVgg und der BRK-Bereitschaft.

Gut angekommen seien die Fahrten zum Landtag nach München und der Abfallkalender von Bernhard Szydlik für das Jahr 2015. 600 Exemplare habe der Verein im Gemeindegebiet verteilt. Abschließend informierte Silvia Szydlik, dass der Ortsverein unter www.kulmspd.de zu erreichen ist. Sie dankte Bernhard Szydlik, der die Homepage erstellt hat und sie pflegt. Schriftführer Alfons Foitzik erklärte, dass der Verein 29 Mitglieder hat. Kassier Bernhard Szydlik berichtete von geordneten Finanzen. Die Kassenprüfer Hannelore Kroher und Angela Grohmann bescheinigten gute Arbeit.

Eine besondere Ehrung gab es für Bernhard Szydlik. Anette Karl verlieh ihm die Willy-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung der Bundes-SPD. In ihrer Laudatio hob die Landtagsabgeordnete und Vize-Landesvorsitzende seine Verdienste als Organisator hervor. Seit seinem Einritt im Jahre 1997 habe er verschiedene Positionen im Ortsverein übernommen.

In ihrem Referat sprach die Landtagsabgeordnete Bundes- und Landespolitik an. Im Bund habe die SPD sehr viel erreicht. Sie nannte die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren und den Mindestlohn. Allerdings waren auch schmerzhafte Kompromisse nötig. Schwerer sei es in der Landespolitik, wo die CSU eine neue Form der Arroganz an den Tag lege. Als Beispiel nannte sich unter anderem die Kürzung der Redezeiten für die Opposition. Teilweise würden Haushaltsgelder nach Gutsherrenart verteilt. Nicht einverstanden könne man mit der Mindestabstandsregelung für Windräder sein. Dieses Gesetz wurde "durchgepeitscht". Der Opposition bleibe in vielen Bereichen nicht anderes übrig, als die Verfassungsgerichte einzuschalten, damit Recht zur Geltung kommt.

Bei der Energiewende vermisse sie in Bayern "einen Plan". Ohne Stromtrassen werde es nicht gehen. Es gelte, den richtigen Weg zu finden, bei dem Mensch und Natur am wenigsten beeinträchtigt werden. An den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an. Abschließend dankte Vorsitzende Silvia Szydlik allen Helfern und gab bekannt, dass es am 25. April den Preisschafkopf und am 19. Juli das Kinderfest gibt. Auch beim Ferienprogramm der Stadt will sich der Ortsverein einbringen.
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