Marktplatz im Gespräch

Lokales
Neustadt am Kulm
06.02.2015
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Die Architekten haben gesprochen, jetzt sind die Bürger dran. Am Samstag geht es im Buruckersaal um die Zukunft des Markplatzes in Neustadt am Kulm. Nur Zustimmung für die Pläne dürfte es nicht geben.

(wüw) Die Vorschläge der Architekten liegen auf dem Tisch, nun geht es darum, wie der Marktplatz tatsächlich einmal aussehen soll. Die Anwohner fordern ihr Mitspracherecht ein: erstmals am Samstag, 7. Februar, ab 17 Uhr im Gasthaus Burucker. Dorthin lädt die Interessengemeinschaft der Stadtplatz-Anwohner zur Gesprächsrunde mit Bürgermeister Wolfgang Haberberger und den Stadträten ein.

Auch wenn die Anwohner sich vor dem Termin nicht äußern wollten, sickerte durch, dass die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs die Sorge der Anwohner nicht ausräumen konnten. Auf die Einladung zur Gesprächsrunde ist dann wie zur Mahnung auch ein Zitat von Alt-Landrat Simon Wittmann gedruckt: "Euer kostbares Marktensemble ist einmalig, das gilt es zu bewahren."

Um das Ensemble der Ackerbürgerstadt machen sie einige Anwohner Sorgen. Unter anderem geht es um die Verlegung der Kreisstraße, den Pflasterbelag und die Grünflächen. Mit dem Schlagwort "Grüne Mitte" für den Siegerbeitrag des Architektenwettbewerbs kann ein Anwohner jedenfalls wenig anfangen.

Die Interessengemeinschaft hatte sich schon zu Wort gemeldet, als der Architektenwettbewerb noch lief. Sie forderte damals mehr Transparenz bei der Planung sowie Mitspracherecht und sprach sich vehement gegen Pflasterbelag und für viel Grün auf dem Platz aus.

Zwei Tage vor Weihnachten präsentierte die Stadt dann das Ergebnis des Wettbewerbs mit 17 Beiträgen. Gut zwei Wochen waren diese für die Bürger ausgestellt. Wenn es nach Bürgermeister Wolfgang Haberberger geht, soll schnell die Entscheidung fallen, so dass noch 2015 die Arbeiten beginnen können.
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