Mit Gott über Mauern

Die Richtung war vorgegeben: Die 60 Kinder, Pfarrer Hartmut Klausfelder (links) und die 25 Helfer beschäftigten sich beim Kinderbibeltag mit Höherem. Bild: ww
Lokales
Neustadt am Kulm
21.11.2014
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Zum Jubiläum in Berlin: Der Kinderbibeltag in Neustadt am Kulm beschäftigte sich mit einer Mauer. Es ging nicht ums Einreißen, sondern ums Drüberhüpfen.

Am schulfreien Buß- und Bettag hatte Pfarrer Hartmut Klausfelder unter dem Motto "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen" zum Kinderbibeltag ins Gemeindehaus geladen. 60 Mädchen und Buben im Alter von vier bis zehn Jahren waren gekommen. 25 Helfer bereiteten ihnen ein abwechslungsreiches Programm.

Pfarrer Klausfelder erhielt bei der Begrüßung gleich Hilfe von Max und Lisa. Andreas Walter und Marion Klausfelder liehen den Puppen Hand und Stimme. Mit den Kindern beobachteten die beiden Puppen die traurige Susi (Christine Rupprecht) auf dem Heimweg von der Schule. Eine unsichtbare Mauer versperrt ihr den Weg. Im Gespräch mit Gott findet sie heraus, dass die Mauer aus Angst besteht. Susi fürchtet sich, ihrer Mutter eine schlechte Mathe-Note zu beichten. In der Stadtkirche erfuhren die Kinder später, wie Susi mit Gottes Hilfe die Angstmauer überspringen konnte.

Vor dem Gottesdienst durften die Kinder in fünf Gruppen spielen und basteln. Die Handpuppen Max und Lisa sowie Pfarrer Klausfelder schauten immer wieder vorbei. Neben den Mitarbeitern der Gemeinde kümmerten sich die Konfirmanden und weitere Jugendliche um die Teilnehmer.

Auch beim Gottesdienst und Abendmahl bekam Klausfelder Unterstützung von den Handpuppen, auch. Der Pfarrer erklärte, dass Brot und Traubensaft nicht nur den Körper stärken sollen, sondern auch die Seele. Die Seele seit etwas ganz Wichtiges. Jeder brauche sie zum Glücklichsein, auch wenn niemand die Seele sehen könne. Vor dem Abendmahl sangen die Kinder das Themenlied "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen".

Nach dem Segen ging es zurück in das Gemeindehaus, wo Koch Günter Barthelmann Spaghetti mit Tomatensoße zubereitet hatte. Als Krönung gab es ein Eis, bevor die Kinder mit selbst gebastelten Hütchen-Hüpf-Spielen den Nachhauseweg antraten.
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