Psychotherapie am Kulm

Lokales
Neustadt am Kulm
22.11.2014
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Mehrere Orte standen zur Wahl, am Schluss hat sich der Psychotherapeut entschieden, seine Praxis im alten Neustädter Schulhaus zu eröffnen - die Stimmung der Stadträte hat er damit schon positiv beeinflusst.

Entspannt ging die Stadtratssitzung über die Bühne. Die beste Nachricht hatte sich Bürgermeister Wolfgang Haberberger bis zum Schluss aufgehoben: Für das alte Schulhaus sei eine neue Teilnutzung gefunden, die in der nächsten Sitzung noch offiziell beschlossen werden müsse. Demnach wird sich eine Psychotherapie-Praxis in einige Räume einmieten - alle Räte waren begeistert. "Ich bin froh über die Entscheidung für Neustadt, denn auch andere Kommunen waren im Gespräch", betonte Bürgermeister Haberberger.

Zuvor hatte der Rat die Bedarfsmitteilung für das Jahr 2015 zur Städtebauförderung beschlossen. Darin sind zuwendungsfähige Kosten von 1,238 Millionen Euro enthalten. Bewilligt ist das städtebauliche Entwicklungskonzept. Es besteht aus den Teilkonzepten Städtebau, Freizeit/Naherholung/Tourismus und Energie mit Gesamtkosten in Höhe von 88 600 Euro und einem Zuschuss von 60 Prozent sowie Voruntersuchungen durch das Architekturbüro RSP aus Bayreuth und das Ingenieurbüro für Tiefbautechnik aus Eschenbach mit Gesamtkosten von 19 000 Euro. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn wurde erteilt für den Architektenwettbewerb mit Kosten von 148 000 Euro. Den Zuschuss legt die Regierung der Oberpfalz fest.

Als nächste Maßnahme soll 2015 die Neugestaltung des Marktplatzes gemeldet werden. Der Rat geht von 4,5 Millionen Euro Kosten aus, die Anlieger sollen sich 230 000 Euro Kosten teilen. Den Landkreis-Anteil für die Kreisstraße sieht die Schätzung bei 365 000 Euro. Eine exakte Summe sei erst möglich, wenn der Stadtrat über den tatsächlichen Ausbau beschlossen hat.

Sein O.k. gab der Stadtrat dem Bauantrag von Ingrid Hirschke in Filchendorf zum Neubau einer Maschinenhalle. Einstimmig verständigte sich das Gremium auch darauf, dass die Kommune den Aufenthalt von Lebenspartnern von belobigten aktiven Feuerwehrkameraden (40 Jahre) im Feuerwehr-Erholungsheim bezuschusst. Aus der Stadtkasse werden hierfür künftig 150 Euro beigesteuert. Reiner Kopp (SPD) hatte zwar dafür plädiert, die gesamten Kosten zu übernehmen, er freundete sich schließlich aber auch mit dieser Regelung an.
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